VOLLEYBALL: Volley Amriswil rehabilitiert sich

Nach der Niederlage vom vergangenen Wochenende gelang es Amriswil, gegen Chênois seine Leistung zu steigern. Der Meister besiegt die Genfer verdient mit 3:0.
Bernhard Windler
Hugo Hamacher setzte Chênois mit seinen Aufschlägen unter Druck. (Bild: Mario Gaccioli)

Hugo Hamacher setzte Chênois mit seinen Aufschlägen unter Druck. (Bild: Mario Gaccioli)

Amriswil startete mit denselben Spielern wie immer in den bisherigen NLA-Spielen. Beim Stand von 9:6 lagen die Ostschweizer erstmals mit drei Punkten in Führung, doch beim 14:14 waren die Genfer wieder auf Augenhöhe. Dann setzte Hamacher mit starken Aufschlägen die gegnerische Verteidigung unter Druck. Der Amriswiler Block funktionierte in dieser Phase gut, wobei diesbezüglich vor allem Ljubicic glänzte. Beim 20:14 war der Satz vorentschieden, und mit 25:18 ging der erste Durchgang verdient an das Pavlicevic-Team.

Auch der zweite Satz begann ausgeglichen. Bei 1:4 führten die Romands, bei 8:6 die Einheimischen. Über 11:12 resultierte bei 14:14 wieder Gleichstand. Und wieder setzten sich die Amriswiler genau in diesem Moment ab. Nach einem Knaller von Steigmeier und zwei Fehlern des 212-cm-Hünen Babic stand es 18:14. Bei 24:19 kamen die Platzherren zu fünf Satzbällen. Die ersten drei vermochte Chênois noch abzuwehren. Nach einem Time-out von Coach Pavlicevic versenkte Steigmeier den vierten Satzball im gegnerischen Feld.

Ein Volleyball-Krimi im dritten Satz

Die Physiognomie des Spiels änderte sich auch im dritten Satz nicht. 2:5 führten die Gäste, 8:6 die Amriswiler. Bis zum 20:20 wechselte die Führung im Minutentakt. Auffällig in dieser Phase war, dass beide Zuspieler vor allem ihre Diagonalangreifer Steigmeier beziehungsweise Babic suchten und diese auch konstant punkteten. 20:22 stand es nach einem schönen Punkt des Ex-Amriswilers Fellay und einer Netzberührung, ehe Hamacher zum Service schritt und Ljubicic mehrfach zur vermeintlichen Vorentscheidung blockte.

Bei 24:22 kam Amriswil zu zwei Matchbällen, welche die Romands abwehren konnten. Nerven wie Drahtseile zeigte in der Folge Jovan Djokic, der alle drei Satzbälle der Genfer abwehrte. Nach dem 28:28 führten ein technischer Fehler von Fellay und ein Knaller von Babic ins Netz zum verdienten Amriswiler Erfolg.

Bernhard Windler

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