Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VOLLEYBALL: Vereinsgeschichte geschrieben

Das NLB-Team von Pallavolo Kreuzlingen besiegt den VBC Züri Oberland 3:0 und steht erstmals in den Playoffs.
Elias Wetzel

Vor dem letzten Spiel der verdienten Weihnachtspause war das Team um Trainer Marco Bär optimistisch gestimmt. Zu Recht, hatte es doch zusammen mit Liga und Cup seit fünf Spielen nicht mehr verloren. Trotzdem galt es, den Gegner nicht zu unterschätzen. Obwohl VBC Züri Unterland tabellarisch gesehen weit hinter den Thurgauer weilen, so zeigten sie doch mit dem Sieg gegen Smash Winterthur vom letzten Wochenende Potenzial zum Favoritenschreck.

Kreuzlingen begann das Spiel ungewohnt unkonzentriert mit vielen kleinen Fehlern. Einzig Routinier Adrian Bär glänzte von Anfang an mit vollem Fokus und diskussionslosen Angriffen. Mit zunehmender Satzdauer fanden die Ostschweizer jedoch immer besser ins Spiel. Die besprochene Service und Blocktaktik funktionierte nun und machte es der Verteidigung um Libero Eichelberger einfacher, die Angriffe der Zürcher zu entschärfen. Relativ klar fiel dementsprechend auch das Satzresultat mit 25:18 zugunsten Pallavolos aus.

Kreuzlingen bleibt nervenstark

Den Zuschauern bot sich im zweiten Satz ein ähnliches Bild wie im ersten. Kreuzlingen begann verhalten und geriet sogar in Rückstand. Erneut war Adrian Bär ein sicherer Wert für seinen älteren Bruder auf der Zuspielposition. Die Annahme kämpfte mit den Services der Gäste und so reagierte Coach Bär mit dem Wechsel von Libero Haerle für Eichelberger. Mit Haerle kam neue Ruhe ins Spiel und Kreuzlingen vermochte den Satz zu drehen. Lagen die Thurgauer zur Mitte des Satzes noch mit 13:15 im Rückstand, so stand es schliesslich bald einmal 20:19. Diese Führung liess sich Kreuzlingen sich nicht mehr nehmen und brachte den Satz mit 25:23 ins Trockene.

Mit dem Ziel Playoffs zum Greifen nah, startete Pallavolo stark in den dritten Satz. Lediglich eine kleine Baisse in der Satzmitte trübte das konzentrierte Spiel der Ostschweizer, von welcher sie sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen liessen. So war es der eingewechselte Kai Zeglen, der mit einem mächtigen Angriff Vereinsgeschichte schrieb. Zum ersten Mal seit der Gründung des Vereins steht Palavollo Kreuzlingen in den Playoffs der NLB. Mit diesem historischen Sieg in der Tasche grüsst Palavollo weiterhin vom zweiten Platz in der Tabelle und kann mit gutem Gewissen in die Weihnachtspause.

Im neuen Jahr steht dann am Wochenende vom 6./7. Januar ein Volleyballleckerbissen bereit. Zuerst treten die Thurgauer im zweitletzten Spiel der Qualifikation gegen den Tabellenersten VBC Voléro Zürich an und am Sonntag steht die nächste Runde im Schweizer Cup an. Kreuzlingen hat ein Traumlos erwischt und darf sich auf das Spiel gegen Volley Schönenwerd,eines der besten NLA Teams der Schweiz freuen. Palavollo Kreuzlingen wird alles geben um eventuell eine Überraschung zu schaffen.

Elias Wetzel

sport@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.