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VOLLEYBALL: Steigmeier hört auf

Am Rande des 3:0-Erfolgs gegen Jona werden einschneidende Änderungen im NLA-Kader von Amriswil bekannt.
Bernhard Windler

Die Verantwortlichen von Volley Amriswil sind schon dabei, das NLA-Team für die nächste Saison zu bauen. Nebst Passeur Josh Howatson, der einen weiterlaufenden Vertrag besitzt, konnte mit Jovan Djokic ein vielumworbener Schweizer Spieler für zwei weitere Jahre gebunden werden. Aber es wird auch Abgänge geben: Sébastien Steigmeier, der wohl beste Schweizer der vergangenen drei Spielzeiten, wird sich vom Spitzenvolleyball zurückziehen und in Genf die Polizeischule absolvieren.

Baghdady für drei Jahre nach Kanada

Das 19-jährige Eigengewächs Robin Baghdady plant, nach absolvierter Matur für drei Jahre in Kanada an einem College Studium und Sport zu vereinen und in drei Jahren so stark zurückzukommen wie Steigmeier vor drei Jahren. Höchste Priorität wird für Titelverteidiger Amriswil in den nächsten Wochen jedoch die Verpflichtung eines neuen Trainers haben.

Im Auswärtsspiel vom Samstag in Jona liess Volley Amriswil nichts anbrennen. Ohne selber eine überragende Leistung zu zeigen, degradierten die Thurgauer die inferioren St.Galler zu Statisten und gewannen 3:0 (25:15, 25:15, 25:12). Zwar konnte Amriswils Nemanja Jakovljevic wegen Beschwerden im Schlagarm nicht auflaufen, doch fehlten bei Jona mit Topskorer Beal und Mitteangreifer Heidrich gleich zwei der wichtigsten Spieler. So war Favoritenrolle noch klarer verteilt als sonst schon.

Beim sehr soliden Titelverteidiger zeigte Ersatzmann Robin Baghdady eine erfreuliche Partie mit 64 Prozent geglückter Angriffsbälle, was eine gleich gute Quote darstellte wie diejenige von Topskorer Jovan Djokic. Die beiden wurde nur vom Mitteangreifer «Nemo» Mote übertroffen, der acht von neun Versuchen ins gegnerische Feld brachte. In keinem der drei Sätze war Amriswil auch nur ansatzweise gefordert. In der Tabelle ist Amriswil nun spiel- und punktegleich mit Näfels. Leader Lausanne liegt nach der 2:3-Niederlage bei Chênois zwar drei Punkte voraus, hat aber ein Spiel mehr ausgetragen.

Einsiedeln zieht sich aus der NLA zurück

Mehr zu reden als das Spiel gab bei Jona die Tatsache, dass sich mit Einsiedeln Ende Saison ein Club freiwillig aus der obersten Liga zurückziehen wird. Die Joner sind zwar finanziell und nachwuchsmässig besser aufgestellt, doch mit Niederlagen wie derjenigen gegen Amriswil dürfte auch ihre Motivation schwinden.

Bernhard Windler

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