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VOLLEYBALL: Playoff-Final im ersten Anlauf geschafft

Volley Amriswil besiegt auch im Rückspiel des Playoff-Halbfinals Lausanne 3:1.
Jubel und Erleichterung bei Amriswil. Der Einzug in den Final ist bereits nach zwei Spielen gelungen. (Bild: Mario Gaccioli)

Jubel und Erleichterung bei Amriswil. Der Einzug in den Final ist bereits nach zwei Spielen gelungen. (Bild: Mario Gaccioli)

Der erste Satz verlief bis zur Satzmitte ausgeglichen, wobei Amriswil leichte Vorteile besass. Bei 11:8 lag das Pavlicevic-Team erstmals mit drei Punkten in Front, und dieser Vorsprung wurde trotz aller Lausanner Anstrengungen nie mehr kleiner. Viele Amriswiler Angriffe wurden von Sébastien Steigmeier verwertet, aber auch die Mittespieler trugen ihr Scherflein zum 25:20 bei.

Der Start in den zweiten Satz verlief aus Amriswiler Sicht ebenfalls verheissungsvoll. Schnell einmal stand es 7:3, und beim ersten Technischen Timeout führten die Thurgauer mit 8:5. Und dann das: Von den darauffolgenden 14 Punkten realisierten die Amriswiler drei, die Romands aber deren elf. Völlig überraschend hatte sich der komfortable Vorsprung in einen 11:16-Rückstand verwandelt. Obwohl der Amriswiler Coach bei zwei Time-outs seine Defensive auf den besten Lausanner einzustellen versuchte, ging der Satz mit 21:25 an Lausanne.

Im dritten Satz wogte der Kampf hin und her. Bis zum Stande von 17:17 konnte sich keines der beiden Teams auch nur minimal absetzen. Der junge Baghdady ersetzte Jérôme Fellay, worauf die Lausanner Aufschläger den neuen Spieler sofort beim Aufschlag ins Visier nahmen. Doch das Amriswiler Eigengewächs überzeugte mit guten Annahmen. Als Aleks Ljubicic beim Stande von 18:17 eine ungenügende Annahme der Lausanner am Netz gegen zwei Gegner auf die gegnerische Seite würgte, führte Amriswil erstmals mit zwei Punkten. Diese Führung sollte entscheidend sein, und mit einem Aufschlagfehler beendeten die Lausanner den Satz: 25:21 zu Gunsten der Amriswiler.

Im vierten Satz gingen die Westschweizer von Beginn weg in Führung. Bei 11:14 führten sie erstmals mit drei Punkten. Doch nach dem 15:18 kamen die Amriswiler durch gute Angriffe von Steigmeier und Adrien Prével wieder näher. Bei 21:21 war der Gleichstand erreicht, und dann ging es blitzschnell: Innert Minutenfrist führte Amriswil mit 24:22, und als dann beim ersten Matchball auch noch Josh Howatson zum Aufschlag schreiten konnte, war den Ostschweizern der Sieg nicht mehr zu nehmen.

Etwas überraschend heisst der Finalgegner Näfels. Die Glarner setzten sich nach dem Heimsieg in Schönenwerd mit 3:2 durch. Die Spiele um den Schweizer Meister-Titel werden im Best-of-five-Modus ausgetragen. Das erste Spiel findet am Ostersamstag um 17 Uhr in der Amriswiler Tellenfeld-Halle statt. (bw.)

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