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VOLLEYBALL: Parles-tu français, Aadorf?

Am Wochenende beginnt für den VBC Aadorf die NLB-Aufstiegsrunde. Drei der vier Gegner kommen aus der Romandie. Eine mögliche Promotion schlägt die junge Thurgauer Equipe zum vornherein aus.
Matthias Hafen
Minimalziel erreicht: Für das junge Team des VBC Aadorf ist das Erreichen der Aufstiegsspiele ein Erfolg. (Bild: Mario Gaccioli (Aadorf, 21. Oktober 2017))

Minimalziel erreicht: Für das junge Team des VBC Aadorf ist das Erreichen der Aufstiegsspiele ein Erfolg. (Bild: Mario Gaccioli (Aadorf, 21. Oktober 2017))

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Als Dritter der NLB-Ostgruppe qualifizierte sich der VBC Aadorf für die Aufstiegsrunde. In dieser treffen die Thurgauerinnen auf Münchenbuchsee, Genève Volley, Neuchâtel UC II sowie Val-de-Travers aus der Westgruppe. Der etwas eigenartige Modus will es so, dass in den Aufstiegsspielen nur noch gegen die Konkurrenten aus der jeweils anderen Gruppe angetreten wird, und das mit Hin- und Rückrunde. Luzern, Toggenburg und Obwalden stehen darum nicht mehr auf dem Spielplan von Aadorf.

Das garantiert der Equipe von Trainer Cao Herrera drei Reisen in die Romandie – oder anders gesagt: einen grossen Aufwand. Am Samstag um 17.30 Uhr gastiert der VBC in der Henry-Dunant-Halle in Genf. Das erste Heimspiel im Löhracker tragen die Thurgauerinnen am Samstag, 10. Februar, um 15.30Uhr gegen Münchenbuchsee aus.

Kein Aufstiegsgesuch eingereicht

Rechenspiele können sich die Aadorferinnen sparen. Eine Promotion kommt für sie ohnehin nicht in Frage, verzichtete der Club gemäss Präsidentin Sonja Mathis doch darauf, ein Aufstiegsgesuch zu stellen. Im ersten Jahr nach einem grossen Kaderumbruch und dem Trainerwechsel von Frieder Strohm zu Cao Herrera war bereits die Qualifikation für die Aufstiegsspiele ein Erfolg. Dies, nachdem die Aadorferinnen in den vorherigen vier Jahren die NLB-Qualifikation dreimal als Erster der Ostgruppe abgeschlossen hatten.

«Auf dem Papier ist ein Substanzverlust feststellbar», hatte VBC-Präsidentin Mathis Anfang Saison gesagt. Und sie sollte Recht bekommen. Gegen die beiden Topteams aus der Ostgruppe, Luzern und Toggenburg, kassierte Aadorf nur Niederlagen. Zweimal resultierte immerhin ein 2:3, zweimal ein 1:3. Wichtiger als die Resultate ist für Mathis, dass die jungen Spielerinnen Fortschritte machen. Selbst die Abstiegsspiele wäre für den zuletzt erfolgsverwöhnten Club keine Tragödie gewesen. Nur der Abstieg. Den hat der VBC Aadorf aber schon früh abgewendet.

Punktemässig schon vor Beginn in Rückstand

Mit dem einen Bonuspunkt als Dritter der Ostgruppe haben die Thurgauerinnen schon vor Beginn der Aufstiegsrunde einen punktemässigen Rückstand auf Münchenbuchsee, Luzern (beide drei Punkte), Genève Volley und Toggenburg (beide zwei Punkte). Deshalb, und aufgrund der bisher gezeigten Leistungen, ist nicht anzunehmen, dass Aadorf in dieser Phase der Meisterschaft noch grosse Stricke zerreissen wird. Coach Herrera und die Spielerinnen werden aber alles daran setzen, dass es nach den Aufstiegsspielen nicht heisst «ausser Spesen nichts gewesen».

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