VOLLEYBALL: Kantersiege für Pallavolo

Kreuzlingens NLB-Männer lassen weder den Auftakt in die Rückrunde noch den Auftritt im Schweizer Cup anbrennen.

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Mit zwei 3:0-Siegen wurden die Ligakonkurrenten Laufenburg-Kaisten und Traktor Basel von Pallavolo Kreuzlingen in die Schranken gewiesen. Damit halten die Thurgauer in der NLB den Anschluss an die Spitze und stehen in der nächsten Cup-Runde.

Die Ausgangslage gegen Laufenburg-Kaisten war gut. Die Kreuzlinger waren nach zuletzt zwei Niederlagen und einem spielfreien Wochenende hoch motiviert. Die Vorgabe von Coach Marco Bär wurde hervorragend umgesetzt. Pallavolo vermochte mit äusserst präzisen Annahmen und wenigen Fehlern im Angriff von Beginn an Druck auf den Gegner auszuüben. Nicht überraschend hiess es deshalb bereits nach 23 Minuten 25:20 für die Thurgauer.

Die Dominanz des ersten Satzes konnten die Kreuzlinger über das ganze Spiel hinweg aufrechterhalten. Insbesondere die harten Angriffe des Diagonalangreifers Elias Wetzel, schüchterten das Laufenburger Team ein. Nach lediglich 64 Minuten hatten die Spieler vom Bodensee drei Zähler verbucht und konnten sich auf das Cup-Spiel fokussieren.

Basel wusste nicht, wie ihm geschieht

Im Cup knüpfte Pallavolo Kreuzlingen nahtlos an die starke Leistung vom Vortag an, überzeugte das NLB-Team doch auch zu Hause gegen den Ligakonkurrenten Traktor Basel aus der Westgruppe. Eine Motivationsansprache war nicht notwendig, weil allen Spielern klar war, dass es im Cup keine Patzer geben darf. Und die Kreuzlinger wollen auch dieses Jahr wieder weit vorstossen, erreichten sie doch im Vorjahr die Viertelfinals. Abgeklärt und mit dem Schwung des 3:0 vom Vortag starteten die Kreuzlinger. Der zuvor unbesiegte Leader der NLB-Westgruppe wusste nicht, wie ihm geschieht. Die Basler konnten mit dem schnellen, offensiven Spiel der Kreuzlinger nicht mithalten und mussten den ersten Satz mit 16:25 abgeben.

In den Sätzen zwei und drei war die Partie zwar ausgeglichener, man hatte aber nie das Gefühl, dass Kreuzlingen das Spiel aus den Händen geben könnte. Die präzisen und harten Angriffe von Elias Wetzel und Lorenz Eichhorn sicherten den Spielern vom Bodensee immer den Vorsprung, der benötigt wurde, um frei aufzuspielen. Die weiteren Satzresultate lauteten 25:20 und 25:23.

Remo Spirig