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VOLLEYBALL: Jubel gibt’s nur auswärts

Aus dem ersten NLA-Wochenende resultierten für Titelverteidiger Amriswil ein deutlicher 3:0-Sieg in Luzern und eine unerwartete 1:3-Heimniederlage gegen Lausanne.
Bernhard Windler
Mal für Mal kommen die Lausanner (rot) in der Tellenfeldhalle am Block der Amriswiler vorbei. (Bild: Mario Gaccioli)

Mal für Mal kommen die Lausanner (rot) in der Tellenfeldhalle am Block der Amriswiler vorbei. (Bild: Mario Gaccioli)

Bernhard Windler

sport@thurgauerzeitung.ch

Das Spiel in Luzern begann sehr ausgeglichen. Die Amriswiler Howatson und Djokic glänzten mit guten Aufschlägen, während die Serviceannahme ziemlich wackelte. Bis zum 15:13 lag Luzern immer ganz leicht in Führung, doch bei Aufschlag Howatson riss Amriswil die Führung an sich, was in der Folge zum leichten Satzgewinn mit 25:19 führte. Im zweiten Satz lag Amriswil von Beginn weg in Führung, wobei es den Thurgauern ausgezeichnet gelang, den Luzerner Diagonalspieler aus dem Spiel zu nehmen. Das Heimteam blieb zwar hartnäckig dran, kam aber nie mehr näher als auf zwei Punkte heran. Im dritten Satz waren zu Beginn wieder die Innerschweizer stärker, doch nach dem 7:9 stellte Djokic mit überragenden Aufschlägen auf 14:9. Das war die endgültige Entscheidung, womit der Meisterschaftsstart schon mal geglückt war.

23 Aufschlagfehler im Heimspiel gegen Lausanne

Der letztjährige NLA-Vierte Lausanne stellte sich den Amriswilern in einer gegenüber der vergangenen Saison komplett ver­änderten Formation. Von der Stammformation 2016/17 blieb nur noch Passeur Carrel übrig, und auch an der Linie hatte mit dem Italiener Giaccardi ein neuer Mann das Sagen. Die Gäste aus dem Waadtland starteten weit besser ins Spiel als die Amriswiler. Immer wieder sündigten die Einheimischen in der Annahme, und die Serviceleistung war schlicht katastrophal. Wer in einem Spitzenspiel 23 Aufschlagfehler produziert, darf sich über ein schlechtes Resultat nicht wundern. Zwar holten die Amriswiler im ersten Satz einen zwischenzeitlichen Vierpunkte-Rückstand auf und lagen mit 22:20 sogar in Führung, doch die Annahmeschwäche gegen Carrel führte zum ersten Satzverlust. Der zweite Satz verlief deckungsgleich zum ersten. Erst im dritten Satz liessen die inzwischen mit Baghdady anstelle von Hamacher kämpfenden Thurgauer ihre Klasse aufblitzen, was sich prompt auszahlte. Mit 25:17 verkürzte der Meister auf 1:2 Sätze.

Wer angesichts des Fünfsätzers von Lausanne am Samstag gegen Chênois auf einen müdigkeitsbedingten Zerfall der Romands gehofft hatte, sah sich getäuscht. Amriswil gelang schlicht gar nichts mehr, und nach 106 Minuten ging der vierte Satz deutlich an die Gäste.

Und jetzt kommt Chênois

Lausanne zeigte sich als starker Gegner. Vor allem die beiden Aussenangreifer Prével (ex-Amriswil) und Del Bianco liessen immer wieder ihre Klasse aufblitzen. Angesichts der Tatsache, dass Lausanne im Heimspiel gegen Chênois nur 3:2 gewann und zwei Punkte vor einer Niederlage stand, lässt erahnen, dass das nächste Heimspiel der Amriswiler gegen Chênois eine Herausforderung werden wird.

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