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VOLLEYBALL: Erzrivale läuft in Amriswil zur Kür auf

13-mal in Folge hat der NLA-Club Amriswil zuletzt gegen Näfels gewonnen. Diesmal aber, im ersten Spiel der dritten Qualifikationsrunde, kassiert der Schweizer Meister gegen den Erzrivalen eine 1:3-Klatsche und ist dabei deutlich unterlegen.
Näfels’ Topskorer José Fabian Martinez überwindet den Amriswiler Block. (Bild: Mario Gaccioli)

Näfels’ Topskorer José Fabian Martinez überwindet den Amriswiler Block. (Bild: Mario Gaccioli)

Die NLA-Derbys gegen Näfels sind immer sehr speziell. Auch in diesem Jahr zog die Begegnung der langjährigen Rivalen über 600 Zuschauer ins Amriswiler Tellenfeld. Die Teams begannen stark und liessen dem Gegner kaum Chancen auf Breakpunkte. Amriswil war zu Beginn des Satzes leicht besser, gegen Ende überlegen. Zum 25:16-Satzgewinn punkteten auf Seite der Thurgauer vor allem Djokic, der erneut als Diagonalspieler zum Einsatz kam, und Hamacher.

Der zweite Satz begann wieder ausgeglichen, ehe sich die Glarner unter Führung des Venezolaners Martinez absetzten. Vom 8:8 bis zum 11:16 punkteten die Gäste vor allem mit ausgezeichneten Aufschlägen. Als die Einheimischen nach dem 15:20 auf 18:20 aufholten, keimte kurz Hoffnung, doch bei Aufschlag Martinez sah Ljubicic zwei Kurzangriffe von Walzer geblockt. Mit 25:19 glich Näfels zum 1:1 aus.

Abwehr bringt Martinez nicht unter Kontrolle

1:1 nach Sätzen hatte es zwischen den beiden Teams schon häufig gestanden – und meist hatte dann Amriswil 3:1 gewonnen. Nicht diesmal. 1:5 stand es aus Sicht der Thurgauer, als Coach Pavlicevic sein erstes Timeout nahm. Als nach dem 7:10-Rückstand Howatson mit glänzenden Aufschlägen Amriswil 12:10 in Führung brachte, schien alles wieder zu passen. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Nach dem 13:12 zogen die Glarner auf 13:16 und 14:21 davon, wobei in dieser Phase eigentlich nur Martinez punktete. Den spielfreudigen Südamerikaner brachte die Amriswiler Verteidigung nicht unter Kontrolle. Auch Satz drei ging mit 19:25 an die Gäste. Mit einer ungewohnt schlechten Leistung verlor Amriswil den vierten Satz sang- und klanglos 12:25 und ging so als 1:3-Verlierer vom Platz.

Schlechtes Zeugnis für die Mittelblocker

Amriswil kann ins Feld führen, dass sein Topskorer Steigmeier wegen einer Fussverletzung erneut zuschauen musste, ebenso wie sein Ersatz Brühwiler. Dem Coach standen nur noch zehn Spieler zur Verfügung. Doch in Annahme und Angriff war Näfels nur leicht besser. Der grosse Unterschied war erneut in der Blockarbeit auszumachen. Während im Europacup gegen Ajaccio diese Teilwertung mit 1:9 ausging, waren die Amriswiler gegen Näfels mit 1:12 noch schlechter. Das stellt vor allem den Mittelblockern kein gutes Zeugnis aus.

Bernhard Windler

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