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VOLLEYBALL: Der ungemütlichste aller Gegner

Am Samstag beginnen in der NLA die Playoff-Viertelfinals. Der Titelverteidiger Amriswil trifft auf den Tabellensechsten Schönenwerd – eine Equipe, die das Potenzial für einen Überraschungscoup hat.
Bernhard Windler
Auf die Amriswiler (blau) wartet eine schwierige Viertelfinalserie. (Bild: Mario Gaccioli (Amriswil, 4. November 2017))

Auf die Amriswiler (blau) wartet eine schwierige Viertelfinalserie. (Bild: Mario Gaccioli (Amriswil, 4. November 2017))

Bernhard Windler

sport@thurgauerzeitung.ch

Volley Amriswil hat eine schwierige Qualifikation hinter sich. Während die Thurgauer in der vergangenen Saison von medizinischen Ausfällen weitgehend verschont geblieben waren, schlug die Verletzungshexe heuer erbarmungslos zu. Das begann im Herbst, als Nemanja Radovic mit einer Knieverletzung die Saison beenden musste. Der kurzzeitige Ausfall von Libero Clément Daniel führte zu einer Heimniederlage gegen Luzern.

Im Januar kam es knüppeldick: Im Training holte sich Diagonalangreifer Sébastien Steigmeier eine schwere Fussverletzung, die ihn einen Monat von allen Wettkämpfen fernhielt. In dieser Zeit kassierte Amriswil drei Niederlagen in vier Spielen. Roman Brühwiler verletzte sich im ersten Spiel als Steigmeier-Ersatz und konnte ebenfalls längere Zeit nicht mittun. Und vor Monatsfrist brach sich Aussenangreifer Hugo Hamacher das Bein und kehrte nach Brasilien zurück.

Noch immer eine Topmannschaft

Trotz dieses Ungemachs erreichte Amriswil nach 24 Qualifikationsrunden den dritten Platz. Erst in der zweitletzten Runde mussten die Titelverteidiger ihre Ambitionen auf den Qualifikationssieg begraben. Der Rückstand auf Leader Lausanne beträgt nur drei Punkte. Mit dem Tabellenzweiten Näfels sind die Amriswiler punktgleich, und der Vorsprung auf das viertplatzierte Chênois beträgt neun Punkte.

Dass Amriswil trotzdem nicht ganz entspannt in die Playoff-Viertelfinals steigt, hat mit dem Gegner zu tun. Schönenwerd ist ein spielstarkes Team, dem man mehr als nur den sechsten Platz zugetraut hatte. Denn eigentlich sind die Solothurner exzellent besetzt. Fünf Spieler gehören zum erweiterten Kader der Schweizer Nationalmannschaft, und mit Daniel Rocamora steht der wertvollste Spieler (MVP) der vergangenen Saison im Team.

Schönenwerd fürs Playoff wieder komplett?

Vor zwei Wochen gastierte Amriswil in der nagelneuen Betoncoupe-Arena und gewann relativ problemlos 3:0. Verletzungen zwangen aber Schönenwerd zu grossen Umstellungen: Infolge Verletzung der beiden Mitteangreifer spielte Diagonalangreifer Rocamora auf dieser Position und konnte nicht verbergen, dass er sich nicht wohlfühlte. Sollten die Verletzungen von Christoph Hänggi und Simon Hofstede ausgeheilt sein und Schönenwerd komplett antreten, erwartet Amriswil eine schwierige Aufgabe.

Die Viertelfinals werden im Best-of-3-Modus ausgetragen. Morgen um 18.30 Uhr steigt in Schönenwerd das Auftaktspiel. Eine Woche später gastieren die Solothurner um 17 Uhr im Tellenfeld. Wenn die Serie nach zwei Spielen 1:1 steht, kommt es tags darauf um 16 Uhr zum Entscheidungsspiel im Tellenfeld.

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