Volleyball
Coronachaos bei Sm'Aesch Pfeffingen: Das Team muss in Quarantäne, ein Forfait-Out droht

Sm'Aesch Pfeffingen muss wegen fünf Coronafällen in Quarantäne. Die kommenden Spiele der Halbfinalserie können nicht stattfinden. Swiss Volley will am Donnerstag definitiv entscheiden, ob und wie es weitergeht. Das Out am Grünen Tisch droht.

Jakob Weber
Drucken
Teilen
Sm'Aesch Pfeffingen wurde vom Virus vorerst ausgeblockt.

Sm'Aesch Pfeffingen wurde vom Virus vorerst ausgeblockt.

Bild: Edgar Hänggi

Die für heute Abend angesetzte Halbfinalpartie zwischen Sm'Aesch und Düdingen kann nicht stattfinden. Schuld sind fünf positive Coronafälle bei den Baselbieterinnen. Zwei Spielerinnen und zwei Mitglieder des Trainerstaffs wurden positiv getestet. Das gesamte Team muss in Quarantäne. Noch ist unklar, wie lange die Isolation dauert und wie es mit den Halbfinalspielen weitergeht. Dort steht es nach zwei Partien in der Best-of-five-Serie 1:1.

Eigentlich hat Swiss Volley für alle möglichen Coronaszenarien Pläne entworfen. Muss ein Team in den Playoffs in Quarantäne, wird der aktuelle Stand gewertet. Doch bei der Partie zwischen Sm'Aesch und Düdingen ist das nicht ganz so einfach, denn es steht 1:1 und beide Teams haben je ein Spiel 3:0 gewonnen.

Um trotzdem vor dem geplanten Beginn der Finalserie am 28. März einen Sieger zu erküren, gibt es jetzt drei Möglichkeiten.

1. Es werden die einzelnen Punkte in den bereits gespielten Halbfinals gezählt. Dann wäre Düdingen im Final, weil dir Fribourgerinnen insgesamt zwei Punkte mehr gemacht haben.

2. Es zählt die Qualifikation: Dann wäre Sm'Aesch als Qualifikationssieger im Final.

3. Es gibt ein Entscheidungsspiel. Diese Variante wird von beiden Teams bevorzugt. Doch noch ist unklar, ob es dafür einen geeigneten Termin gibt. Sm'Aesch käme zwar dann direkt aus der Quarantäne, doch diese Aufgabe würden die Baselbieterinnen gerne annehmen. Denn der Traum vom ersten Meistertitel soll nicht schon wieder dem Virus zum Opfer fallen.

Aktuelle Nachrichten