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VOLLEYBALL: Bereit für Europas beste Teams

Für den Schweizer Meister Volley Amriswil gilt es schon bald wieder ernst – dieses Jahr nicht nur in der NLA-Meisterschaft, sondern auch in der Champions League. Steigmeier und Co. sind gefordert.
Ralf Rüthemann
Volley Amriswil hofft wieder auf volle Zuschauerränge, wie hier im Playoff-Final gegen Lausanne. (Bild: Mario Gaccioli)

Volley Amriswil hofft wieder auf volle Zuschauerränge, wie hier im Playoff-Final gegen Lausanne. (Bild: Mario Gaccioli)

Über den gewonnenen Schweizer-Meister-Titel freut man sich in Amriswil zwar immer noch, doch der Blick ist schon längst auf die nächste Saison gerichtet. Amriswil will in der NLA-Meisterschaft einen Podestplatz erreichen. So lautet zumindest die Zielangabe, auch wenn sich natürlich jeder die Titelverteidigung wünscht.

In dieser Saison kommt eine zusätzliche Herausforderung, beziehungsweise ein zusätzliches Highlight hinzu. Amriswil darf sich in der Champions League mit den besten Teams Europas messen. In der ersten Runde treffen die Thurgauer auf den kosovarischen Meister KV Besa Pëja. Die Kosovaren sind schwer einzuschätzen. Sollte Amriswil diese Runde überstehen, würde ein echter Hochkaräter warten: Der italienische Vizemeister Perugia. «Auch wenn es wahrscheinlich aussichtslos ist gegen dieses Top-Team, wird Amriswil alles geben», sagt Präsident Peter Kummer. Das Spektakel beginnt im November – allerdings nicht in Amriswil, sondern in einer anderen Halle in der Region, wo die Vorgaben dieser Liga erfüllt werden können. Wo das genau ist, wird laut Peter Kummer in Kürze bekanntgegeben. Erst mit der neuen Halle ist es den Thurgauern dann möglich, solche Champions-League-Spiele auch in Amriswil auszutragen.

Amriswil hat ein starkes Team beisammen

Vom NLA-Team darf in der nächsten Saison viel erwartet werden. Dem Club ist es nämlich gelungen, die Hauptakteure Sébastien Steigmeier (Diagonal-Angreifer) und Joshua Howatson (Passeur) zu behalten. Auch auf Thomas Brändli, Aleks Ljubicic und Jérôme Fellay darf Trainer Ratko Pavlicevic weiterhin zählen. Hinzugekommen ist der Libero Clément Daniel, der in der vergangenen Saison noch beim Finalgegner Lausanne spielte. Von Luzern gekommen ist Aussenangreifer Lorenz Eichhorn und aus Einsiedeln deren Topskorer Malte Stiel. Mit dem Kanadier Lucas Van Berkel stösst ausserdem ein 206-cm-Riese zum Team. Bogdan Olefir, ein guter Angreifer der vergangenen Saison, wird durch den Franzosen Adrien Prével ersetzt. Und aus der eigenen Juniorenabteilung Amriswils kommt der 17jährige Robin Baghdady in die erste Mannschaft. Zuspieler Robin Muntwyler und Claudio Kriech (Aussen) sind ebenfalls im Kader der ersten Mannschaft.

Coup gegen die Schweizer Nati

Seit Ende August ist die erste Mannschaft im Training, wobei einzelne Spieler wegen Einsätzen in der Nationalmannschaft noch nicht oft im Tellenfeld anzutreffen waren. Dass sie aber ebenfalls schon gut in Form sind, konnten sie anlässlich des Trainingsspiels zwischen Amriswil und der Schweizer Nati zeigen – auch wenn sie gegen ihre Amriswiler Kollegen das Nachsehen hatten.

Die NLA-Meisterschaft beginnt am 15. Oktober um 17 Uhr mit dem Heimspiel gegen Genf. Die Hauptprobe im Tellenfeld findet am 1. Oktober mit dem Freundschaftsspiel gegen Schönenwerd statt.

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