VOLLEYBALL: Amriswils Nachfolger wird gesucht

Im Playoff-Final der Männer zwischen Lausanne und Näfels scheint jeder Ausgang möglich.

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Während sich bei den Frauen Voléro Zürich wohl mit dem 13. Double aus der Schweiz verabschieden wird, ist es bei den Männern vor dem Playoff-Final unmöglich, einen Favoriten zu benennen. Lausanne UC schloss zwar die Qualifikation drei Punkte vor Amriswil-Bezwinger Näfels auf Rang eins ab, aber die Bilanz der vier Direktbegegnungen lautet vier Spiele, 2:2 Siege, 6:6 Punkte und 9:9 Satzgewinne.

Näfels hat allerdings den bislang wichtigsten, den Cup-Achtelfinal, gewonnen. Aber weil alle bisherigen Partien mit einem Heimsieg endeten, spricht wiederum dies in der Best-of-5-Finalserie, die am Sonntag um 14.30 Uhr in Lausanne beginnt, für die Waadtländer – zumal die Glarner den LUC zu Hause wegen anderweitiger Belegung nicht im SGU empfangen können, sondern nach Glarus in die Halle der Kantonsschule ausweichen müssen.

Beeindruckend ist im Übrigen auch das Palmarès der beiden Finalisten, wobei allerdings hier die Glarner mit neun gegenüber sieben Meistertiteln und neun gegen vier Cupsiegen die Nase relativ deutlich vorne haben. In Playoff-Serien sind sich die beiden Widersacher bereits zwölfmal gegenübergestanden, siebenmal hat Näfels die Oberhand behalten. Auf jeden Fall wird es einen neuen Meister geben, nachdem Näfels im Halbfinal den Titelverteidiger Amriswil aus dem Rennen geworfen hatte. Die Thurgauer bestreiten nun eine Best-of-3-Serie gegen Chênois um Platz drei. Die erste Begegnung findet am Samstag um 18 Uhr in Thônex statt. (sda)