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VOLLEYBALL: Amriswiler demontieren sich selbst

Mit einer schwachen Leistung gegen Lausanne UC verabschiedete sich Volley Amriswil vom Kampf um den 1. Platz. In der Partie wurden die Thurgauer überraschend dominiert.
Bernhard Windler, Bern
Lausanne UC dominiert in der Partie gegen Volley Amriwil (blaue Trikots) klar. (Bild: Mario Gaccioli)

Lausanne UC dominiert in der Partie gegen Volley Amriwil (blaue Trikots) klar. (Bild: Mario Gaccioli)

Bernhard Windler, Bern

sport@thurgauerzeitung.ch

So hatte man sich das nicht vorgestellt: Drei Punkte hatte man aus dem Lausanne-Heimspiel budgetiert und weil man darauf zählte, dass sich Lausanne und Näfels in der Finalissima am Sonntag gegenseitig Punkte wegnehmen würden, sah man sich schon als Qualifikationssieger.

Die Thurgauer waren aber gewarnt gewesen, denn sie hatten das erste Heimspiel gegen Lausanne UC mit 1:3 verloren. Anfangs Dezember hatten sie dann aber im Waadtland beim 3:0-Sieg überzeugt.

Wenig Glück auf Thurgauer Seite

Staubedingt waren die Gäste verspätet angereist. Wie so häufig beflügelte diese Widrigkeit aber kurioserweise eher die Gäste. Im Spiel selbst gelang Lausanne fast alles, dem Heimteam dagegen praktisch nichts. Dies begann bereits im ersten Satz, doch schien Amriswil seinen 12:25-Fehlstart ab Mitte des zweiten Durchgangs korrigieren zu können. Den Thurgauern fehlte allerdings in den entscheidenden Phasen auch etwas das Glück. So zum Beispiel, als sie im zweiten Durchgang nach einer 24:22-Führung ihre beiden Satzbälle nicht verwerten konnten, die Waadtländer dagegen ihrerseits gleich den ersten zum 26:24.

Dies war eigentlich auch bereits der Knackpunkt der Partie, schien doch dem sichtlich demoralisierten Heimteam danach auch der Glaube an eine Wende abhanden gekommen zu sein. Lausanne dagegen zog seinen starken Auftritt bis zuletzt durch.

Einer Angriffsleitung von 32% (Steigmeier), 41% (Jakovljevic) und 22% (Djokic) steht eine solche von 54% bei den drei Lausanner Hauptangreifern gegenüber. Damit ist der Hauptunterschied zwischen den beiden Teams erklärt, denn bei Aufschlag und Annahme unterschieden sich die Mannschaften nicht allzu stark. Die desolate Offensivleistung ist für die Niederlage verantwortlich.

3:1 Rehabilitation in der Partie gegen Bern

Das letzte Spiel der Qualifikation war für den Tabellenletzten Uni Bern ebenso bedeutungslos wie für die Amriswiler. Mit dem 3:1 gelang dem Pavlicevic-Team so etwas wie eine Rehabilitation.

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