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VOLLEYBALL: Amriswil verliert diskussionslos

Gegen ein hervorragend auf den Gegner eingestelltes Lausanne erlitt Volley Amriswil die erste Meisterschaftsniederlage im Jahr 2016. Aufgrund des nicht unbedingt erwarteten Sieges der Waadtländer kommt es an der Tabellenspitze zum grossen Zusammenschluss.
Bernhard Windler
Gegen Lausanne (rot) vermochte sich Amriswil nicht durchzusetzen und verlor wichtige Punkte. (Bild: Mario Gaccioli)

Gegen Lausanne (rot) vermochte sich Amriswil nicht durchzusetzen und verlor wichtige Punkte. (Bild: Mario Gaccioli)

Der erste Satz war zu Beginn des 1. Liga-Spiels eine ausgeglichene Angelegenheit. Beide Teams glänzten mit starken Aufschlägen, gekonnter Ballführung und brachten die gegnerischen Verteidigungen immer wieder in Bedrängnis. Beim ersten technischen Time-out führte Amriswil mit 8:5. Beim zweiten Unterbruch lagen die Romands mit 16:14 in Front.

19:18 lautete das Skore, als Bogdan Olefir zu einer Serviceserie ansetzte, und zwei Aufschlaghämmer von Steigmeier brachten den Oberthurgauern den 25:20-Satzgewinn.

Zusehende Steigerung

Die Physiognomie des Spiels veränderte sich im zweiten Satz bis zum 15:15 kaum. Dann brachten Krba und Djokic ihr Team mit guten Aufschlägen 21:16 in Führung. Diese Führung liessen sich die Lausanner nicht mehr nehmen, und mit 25:20 glichen sie in den Sätzen zu Drittelsende aus.

Grosse Spannung im dritten Satz

Coach Pavlicevic hatte schon Mitte des zweiten Satzes auf die schwächer werdenden Annahmen reagiert und für Tomasik Fellay eingewechselt. 7:8 und 16:15 stand es bei den technischen Time-outs, ehe sich Lausanne ganz leicht abzusetzen vermochte. Bei 23:23 kam es zwar noch einmal zu einem Gleichstand, doch den dritten Satzball hämmerte Steigmeier ins Out. Am Ende lautete das Satzresultat 25:27.

Der vierte Satz war gekennzeichnet durch zwei Dinge: Der Lausanner Diagonalspieler Jan Krba agierte weitaus überzeugender als sein Konterpart Steigmeier. Und die Annahmen der Amriswiler verschlechterten sich am laufenden Band. George-André Carrel, der alte Fuchs auf der Lausanner Trainerbank, hatte für jeden seiner Aufschläger ein anderes Opfer auf Seiten der Amriswiler ausgesucht. Aufschlagsserien von Carrel, Rivas und Klein führten zum raschen Satzgewinn mit 25:14 und zum 3:1 Endstand.

Amriswil spielt unter Wert

Auf Seiten der Amriswiler konnte man mit Aleks Ljubicic, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder mittun konnte, zufrieden sein. Olefir und Howatson gehörten auch zu den besseren Spielern.

Dass die Pässe von Zuspieler Howatson nicht immer punktgenau ankamen, war dann aber eher den schlechten Annahmen zuzuschreiben.

Zweimal gegen Schönenwerd

Trainer Pavlicevic und sein Team wissen, dass sie dieses Spiel so schnell wie möglich vergessen sollten. Die nächsten Aufgaben stehen aber schon in der nächsten Woche an

Am Donnerstag wartet Schönenwerd auf die Besucher aus Amriswil; zwei Tage später treffen sich die gleichen Teams im Tellenfeld zum ersten Spiel der Rückrunde der Pre-Playoffs.

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