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VOLLEYBALL: Amriswil unterliegt Chênois

Satz für Satz geriet Amriswil gegen Chênois Genève ins Hintertreffen. Obwohl die Thurgauer immer wieder aufholen konnten, verloren sie die Partie mit 2:3.
Bernhard Windler
Den ersten Satzgewinn hat Amriswil seinem Neuzuzug Nemanja Jakovljevic zu verdanken. (Bild: Mario Gaccioli)

Den ersten Satzgewinn hat Amriswil seinem Neuzuzug Nemanja Jakovljevic zu verdanken. (Bild: Mario Gaccioli)

Bernhard Windler

sport@thurgauerzeitung.ch

Der Schweizer Meister startete erstmals mit dem serbischen Neuzuzug Nemanja Jakovljevic, der aber wegen der Amriswiler Personalnot nicht auf seiner angestammten Aussenposition zum Einsatz kam, sondern anstelle von Sébastien Steigmeier als Diagonalangreifer eingesetzt wurde. Der Start der Amriswiler war aber denkbar schlecht. Schon zum 1:4 handelten sie sich einen 3-Punkte-Rückstand ein, der beim 10:11 noch einmal knapp wurde, aber via 12:17 holten sich die Genfer den ersten Satz mit 15:25.

Wende nach Rückstand

Auch im zweiten Durchgang liefen die Ostschweizer von Beginn weg einem Rückstand hinterher. Erst nach dem 9:12 wurde dieser sukzessive kleiner. Bei 20:20 hatte Amriswil den Gleichstand geschafft. Vier der letzten fünf Punkte zum 25:21-Satzgewinn der Amriswiler steuerte Jakovljevic bei.

Der dritte Satz verlief ganz ähnlich wie der zweite. Die Genfer lagen zumeist in Führung, ehe sich der Schweizer Meister nach dem 14:16-Rückstand aufraffte und auch diesen Satz in der Moneytime kehrte. 25:20 das Satzresultat.

Es tönt wie eine Leier, aber auch im vierten Satz gerieten die Platzherren sofort ins Hintertreffen. Bei 14:14 stand es zum letzten Mal unentschieden, ehe die Romands unter Führung ihres Topscorers Babic den Satz mit 25:17 klar an sich rissen.

Besseres Ende für die Genfer

Bis zum 4:4 schien im Tiebreak jeder Ausgang möglich zu sein, doch dann punkteten fast nur noch die Gäste. Immer wieder war es der 212-cm-Mann Babic, der die Genfer Punkte erzielte. Dazu sahen die Amriswiler in dieser Phase alle ihre Angriffe geblockt. 15:7 das klare Resultat zugunsten der Equipe um den Ex-Amriswiler Jérôme Fellay.

Zum vierten Meisterschaftsspiel in Serie mussten die Amriswiler ohne ihren Topskorer Steigmeier antreten, und zum dritten Mal gingen sie als Verlierer vom Platz. Da sich auch der Dia-Ersatz Roman Brühwiler verletzt hatte, reichte es nur gegen Schlusslicht Einsiedeln zu einem Sieg. Es ist augenscheinlich, dass der beste Amriswiler Angreifer auch im Block schmerzhaft vermisst wird, denn gegen die Wucht von Babic war die Amriswiler Verteidigung Mal für Mal chancenlos.

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