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VOLLEYBALL: Amriswil steht im Cupfinal

Volley Amriswil qualifiziert sich gegen den TSV Jona problemlos für den Cupfinal. Nur der zweite Satz war für die Thurgauer eine Herausforderung.
Bernhard Windler
Die Amriswiler Joshua Howatson (2) und Nehemiah Mote (12) setzen sich gegen den TSV Jona (gelb) durch. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Amriswiler Joshua Howatson (2) und Nehemiah Mote (12) setzen sich gegen den TSV Jona (gelb) durch. (Bild: Mario Gaccioli)

Bernhard Windler

sport@thurgauerzeitung.ch

Der TSV Jona wurde vom Volley Amriswil als Traumlos bezeichnet – und das stachelte das Team des Schweizer Trainers Urs Winteler speziell an. Flugs kehrte der TSV Jona den Spiess um und bezeichneten seinerseits die Amriswiler als Traumlos. Deshalb starteten die Thurgauer konzentriert in die Heimpartie. Als es nach kürzester Zeit 5:1 stand, zogen die Joner schon ihr erstes Timeout ein. An der Physionomie des Spiels änderte sich in der Folge wenig. Die Leute um Topscorer Jovan Djokic zogen unablässig davon. Als es beim zweiten technischen Timeout 16:8 stand, war der Satz gelaufen: 25:16 lautete das Satzergebnis.

Parallelen zur letzten Partie der Amriswiler

Am sechsten Januar hatte Amriswil den ersten Satz mit dem gleichen Ergebnis für sich entschieden und beanspruchte dann im zweiten Durchgang einiges Glück für den Satzgewinn. Genau gleich verlief diese Partie. 6:2, 12:9 und 16:12 lag Jona im zweiten Satz in Front. Es brauchte eine extrem laute Standpauke von Coach Ratko Pavlivevic, bis das Amriswiler Team sich besann und die letzten 19 Punkte im Verhältnis von 13:6 holte. Damit war auch der zweite Satz mit 25:22 im Trockenen. Nach einem Monat Verletzungspause feierte Sébastien Steigmeier in der Partie gegen den TSV Jona ein viel umjubeltes Comeback. Kurz vor Ende des zweiten Satzes eingewechselt, wirkte allein seine Präsenz stimulierend – für die Mitspieler und das Publikum. Natürlich vermochte der Romand nicht zu verbergen, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis er wieder sein volles Rendement erreicht haben wird.

Als das Heimteam im dritten Durchgang bald einmal mit 7:3 in Führung lag und die Aufholbemühungen der Joner nur bis zum 8:6 gelangten, machte sich Resignation beim Gästeteam breit. Via 13:7 und 17:9 steuerten die Amriswiler zielstrebig auf den befreienden Sieg zu, der mit 25:14 im dritten Satz eindrücklich ausfiel.

Cupfinal am Ostersamstag in Freiburg

Traditionsgemäss findet der Cupfinal auch in diesem Jahr in Freiburg statt. Am Ostersamstag, 31. März, wird der Titelverteidiger einmal mehr auf den Erzrivalen Biogas Volley Näfels treffen. Die Glarner setzten sich im anderen Halbfinale gegen Chênois Genf bei einem spektakulären Duell mit 3:1 durch, womit es im Final wie im letzten Jahr zum Cupklassiker kommt. Man darf sich also auf eine spannende und ausgeglichene Partie freuen - die hoffentlich zu Gunsten der Amriswiler ausgehen wird.

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