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VOLLEYBALL: Amriswil gewinnt Spitzenkampf

Die Begegnung zwischen Tabellenführer Näfels und dem Zweiten Amriswil endete mit einem klaren 3:0-Sieg der Thurgauer. Allerdings war das Spiel weitaus umstrittener, als es das Resultat vermuten lässt.
Bernhard Windler
Dieser Abschluss von Marko Kesten führt einmal mehr zum Erfolg.. (Bild: Mario Gaccioli)

Dieser Abschluss von Marko Kesten führt einmal mehr zum Erfolg.. (Bild: Mario Gaccioli)

Bernhard Windler

sport@thurgauerzeitung.ch

Beide Teams konnten in Bestbesetzung zu diesem Spitzenspiel antreten. Das bedeutete, dass Amriswil-Coach Pavlicevic bei seinen Mittespielern weiterhin auf den jungen Marko Kesten vertraute und den Neuzuzug Nehemiah Mote vorerst zuschauen liess. Beide Teams starteten animiert in den ersten Satz, wobei der Meister von Beginn weg leicht in Führung ging.

Beim ersten technischen Timeout stand es 8:4, ehe die Näfelser bei 13:13 zum ersten Gleichstand kamen. Während des ganzen ersten Satzes gingen beide Teams beim Aufschlag hohe Risiken ein, um den Gegner unter Druck zu setzen. Daraus resultierten unzählige Servicefehler, welche hätten vermieden werden können. Hin und her wogte in der Folge das Geschehen. Bei 19:17 gingen die Glarner erstmals mit zwei Punkten in Front, und bei 23:21 schien der Satz gelaufen, doch Howatson wendete mit einem harten Aufschlag die Gefahr ab.

Nach dem 23:23 folgten sich hüben und drüben insgesamt vier Aufschlagfehler, womit die ersten zwei Satzbälle der Näfelser vergeben waren. In der Folge avancierte der Näfelser Diagonalspieler Fabian Martinez zur Hauptfigur. Zuerst ermöglichte er mit einem Angriffsball ins Out den Amriswilern den ersten Satzball, und machte diesen Sekunden später mit einem satten Smash wieder zunichte. Als beim Stande von 30:29 zugunsten Amriswils Martinez von seinem Zuspieler ideal lanciert wurde, setzte er den Ball ohne jede Blockabwehr ins Out und ermöglichte den Gästen mit dem vierten Satzball den Satzerfolg.

Mit dem Satzgewinn im Rücken geht es leichter

Das Aufschlagmassaker setzte sich im zweiten Satz fort. Von den ersten fünf Näfelser Punkten waren deren vier einem Servicefehler der Amriswiler zuzuschreiben. Auch in diesem Satz lagen die Oberthurgauer meist leicht vorne. Auffallend waren auf Seiten der Amriswiler Aussenangreifer Jovan Djokic, der mit seinem schnellen Armzug immer wieder Blockouts für sein Team herausholte, und Aleks Ljubicic, der manchen Ball staubtrocken in der gegnerischen Platzhälfte zu Boden brachte.

Bei Satzmitte wurde bei den Gästen Mote für Kesten eingewechselt. Nachdem die Glarner bei 18:17 noch in Führung lagen, legten die Amriswiler bei Aufschlag Hamacher einen Zwischenspurt hin, und nach der 22:18-Führung liessen sie sich den Satz nicht mehr nehmen.

Mit Aufschlagserien zum schnellen Spielende

Nach der Pause legte Amriswil gleich wieder erfolgreich los. Bei 9:5 lagen schon vier Punkte zwischen den beiden Teams. Ein letztes Aufbäumen der Glarner liess das Resultat bei Satzmitte knapp werden, ehe Hamacher und vor allem Djokic mit Aufschlagserien die Entscheidung herbeiführten.

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