Volleyball-Ärger

Die Volley-Nights am Eidgenössischen Turnfest in Biel sorgten für Unmut unter einigen Thurgauer Vertretern.

Drucken

TURNFEST. Dass sich über 200 Teams von Vereinen aus der ganzen Schweiz für die Mixed-Volleyballnächte anmeldeten, schien die Organisatoren in Biel zu überraschen. In der Folge wurde die Teilnahme für die Nacht vom Freitag auf den Samstag auf ein Team pro Verein beschränkt. Zudem wurden die Sätze massiv verkürzt, indem sie bereits bei elf zu elf starteten. Trotz der aufgezwungenen Schrumpfkur und eines Turniersponsors mussten alle Spieler zudem eine reguläre Festkarte beziehen. Andreas Wenk, der mit Müllheim den fünften Rang von 32 Teams im Turnier 1 belegte, findet dazu klare Worte: «Es ist eine Katastrophe, dass es nicht möglich ist, wie in Frauenfeld eine Vorrunde zu spielen und dann den Turniersieger zu ermitteln, und dass nicht einmal Medaillen im Budget drinliegen.»

Zu den Favoriten auf eine Medaille gezählt hätten wohl die Romanshorner, die im Turnier 2 den Sieg holten. «Es wäre lustig gewesen, um den Festsieg mitzuspielen», meint der Romanshorner Reto Dörig. Gar nicht erst antreten konnte der TV Hörhausen, der jeweils mit drei Teams am Herrenturnier teilgenommen hatte. «Dass es nur ein Mixedturnier gibt, das ausserdem am selben Wochenende wie die Vereinswettkämpfe stattfindet, ist schade», zeigt sich Hörhausens Oberturner Daniel Stricker enttäuscht.

Dass die 15 Thurgauer Vereine fast ein Zehntel aller Teilnehmer stellten, spricht für sie. (wue)

Aktuelle Nachrichten