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VOLLEYBALL: 2:1-Satzführung reicht nicht

Ein stark ersatzgeschwächtes Amriswil zieht in einem packenden Kampf beim NLA-Vierten Schönenwerd den Kürzeren.

Im Laufe der Woche hatte es sich abgezeichnet, dass Meister Volley Amriswil im Niederamt auf die beiden Angriffsspieler Steigmeier und Hamacher würde verzichten müssen. An ihrer Stelle liefen in der Erlimatt-Halle, die zum letzten Mal Schauplatz eines NLA-Spieles war, Brühwiler und Baghdady ein.

Von Beginn weg zeichnete sich ab, dass die Hauptlast der Angriffsbemühungen auf Jovan Djokic liegen würde. Taktisch geschickt servierte Schönenwerd hauptsächlich auf Djokic, der somit dauernd gefordert war. Bald einmal liefen die Oberthurgauer einem Rückstand hinterher, der sich im Laufe des ersten Satzes kontinuierlich erhöhte. Das 25:18 für die Solothurner nach dem ersten Durchgang entsprach den Leistungen. Die Platzherren gingen auch den zweiten Satz stark an, und beim zweiten technischen Timeout und 10:15 hätte niemand auf einen Satzgewinn des Pavlicevic-Teams gesetzt. Doch nach Amriswils 14:19-Rückstand gelangen Schönenwerd bis zum Satzende gerade noch drei Punkte. Am Ende holten die Thurgauer den zweiten Durchgang mit 25:22.

Amriswil gibt Momentum wieder ab

Auch im dritten Satz lag das Team um Topskorer Leandro Gerber meist leicht in Führung, doch nach dem 15:11 für das Heimteam kehrten die Gäste bei Aufschlag Howatson zum 19:15 und schaukelten in der Folge den Satz sicher zum 25:22 nach Hause.

In den Sätzen vier und fünf waren die Solothurner dauernd leicht in Führung. Bei Amriswil verletzte sich auch noch Brühwiler, worauf Mote auf Dia gebracht wurde und Kesten seine Mitteposition einnahm. Mit 25:22 und 15:11 holte sich Schönenwerd den Sieg. Auf Seiten der Solothurner verdienten sich Diagonalangreifer Rocamora und Aussen Gerber die besten Noten. Bei Amriswil überzeugten Passeur Howatson und Aussenangreifer Djokic.

Am Mittwoch empfängt der Schweizer Meister im Europacup den französischen Cupsieger Ajaccio zum Achtelfinal-Hinspiel. Amriswil wird auch in dieser Partie auf Steigmeier verzichten müssen. Ob Hamacher wird mittun können, entscheidet sich erst kurz vor der Begegnung, die im Tellenfeld um 19 Uhr beginnt.

Bernhard Windler

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