Volley Amriswil fährt in Luzern den zweiten Sieg ein

VOLLEYBALL. Nach einem klaren Sieg gegen Chênois Genf startete Volley Amriswil zuversichtlich in die NLA-Partie gegen den Aufsteiger aus Luzern. Die nächsten drei Punkte sollten her. Coach Pavlicevic liess die gleichen Spieler auflaufen wie beim Erfolg gegen Genf.

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VOLLEYBALL. Nach einem klaren Sieg gegen Chênois Genf startete Volley Amriswil zuversichtlich in die NLA-Partie gegen den Aufsteiger aus Luzern. Die nächsten drei Punkte sollten her. Coach Pavlicevic liess die gleichen Spieler auflaufen wie beim Erfolg gegen Genf.

Amriswil legte einen souveränen Start hin, alles funktionierte wie gewünscht. 8:4 lautete der Spielstand zum ersten technischen Time-out. Vor allem Steigmeier und Ljubicic zeigten sich in der Folge als sichere Punktesammler. Und so blieb der Vorsprung mehr oder weniger konstant bei vier bis fünf Punkten. Der Aufsteiger wehrte sich nach Kräften, konnte die Amriswiler aber nur selten in Bedrängnis bringen. 16:12 hiess es beim zweiten technischen Time-out und wenig später gehörte der erste Satz Amriswil (25:20).

Amriswil kann Niveau halten

Im zweiten Satz ging es in diesem Tempo weiter. Die Gäste nutzten die Chancen konsequent und hielten den Druck aufrecht. Luzern kämpfte, versuchte alles, doch Amriswil war zu diesem Zeitpunkt zu stark. Bis zur Satzmitte war man wieder bei einem Vierpunktevorsprung angekommen und mit 16:12 ging es in die Schlussphase. Die Thurgauer konnten sich auf ihre Stärke im Sideout-Spiel verlassen. Libero Hoffman organisierte die Annahme perfekt und ermöglichte so Howatson immer wieder einfache Zuspiele. Die logische Folge davon, der Gewinn des zweiten Satzes.

Die Thurgauer wackeln kurz

Mit der 2:0-Führung im Rücken ging es weiter. Der Start in den dritten Satz gelang wie schon in den ersten beiden Sätzen. Doch dieses Mal liessen sich die Luzerner nicht abschütteln. Amriswil zeigte sich weiterhin sicher. Die Mannschaft spielt ruhig weiter und konnte so bis zur zweiten technischen Auszeit wieder an Luzern vorbeiziehen. Hier war es dann wieder Steigmeier, der den Unterschied ausmachte. Er verwandelte seine Angriffe sicher und konnte am Service den nötigen Druck erzeugen. So kam Amriswil beim Stand von 24:21 zum ersten Matchball. Luzern warf noch einmal alles in die Waagschale und schaffte den Ausgleich. Wenig später hatte Luzern sogar einen Satzball. Doch Amriswil fing sich. Nach einem Luzerner Übertritt konnten sich die Amriswiler über den zweiten Sieg im zweiten Spiel freuen. (red.)