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VOLLERFOLG: Wil siegt italienisch

Der FC Wil realisiert im zehnten Anlauf den ersten Auswärtssieg der Saison und besiegt Chiasso dank eines Treffers von Andelko Savic mit 1:0. Die Ostschweizer spielen ganze 93 Minuten in Überzahl.
Simon Dudle
Der FC Wil gewinnt in Chiasso.

Der FC Wil gewinnt in Chiasso.

Mit dem Erfolg in der Südschweiz beendeten die Wiler gleiche mehrere Negativserien: Als letztes Team aller 20 Klubs der höchsten beiden Spielklassen kam er zu einem Sieg auf des Gegners Platz und nach zuvor vier Niederlagen gegen Chiasso wieder einmal einen Erfolg. Zudem waren es die ersten Punkte dieser Saison jenseits einer Sprachgrenze. «Ich habe bewusst die italienisch sprechenden Spieler Ivan Audino, Sergio Cortelezzi, Andelko Savic und später Marko Muslin eingesetzt. Es ist ein Vorteil, wenn Spieler die Sprache des Gegners sprechen», sagte Konrad Fünfstück noch dem ersten Erfolg auf Naturrasen unter seiner Leitung.

Auch wenn es ein Zufall sein mag: Am entscheidenden Treffer gut eine Viertelstunde vor Schluss waren lauter Wiler beteiligt, die des Italienischen mächtig sind. Audino brachte von rechts einen Corner zur Mitte. Der eingewechselte Muslin verlängerte den Ball per Kopf auf Savic, welcher aus kurzer Distanz traf.

Nach der Pause mit mehr Chancen

Zu jenem Zeitpunkt spielten die Wiler schon mehr als 70 Minuten in Überzahl. Denn bereits nach gut zwei Minuten wusste sich Chiassos Verteidiger Dusan Cvetkovic nur noch mit einem Notbremse-Foul zu helfen, nachdem Cortelezzi durchgebrochen und alleine vor Chiasso-Goalie Francesco Russo aufgetaucht war. Die Konsequenz war so logisch, dass nicht einmal die gewohnt temperamentvollen Fans der Gastgeber protestierten: Schiedsrichter Luca Cibelli zückte in seinem erst zweiten Spiel in der Challenge League erstmals eine rote Karte. Somit hatte mit Cortelezzi ein weiterer italienisch sprechender Spieler in den Reihen Wils Entscheidendes dazu beigetragen, dass die Ostschweizer das Tabellenende verlassen konnten. Das neue Schlusslicht Wohlen hat allerdings eine Partie weniger ausgetragen.

Die Spielanlage nach dem frühen Platzverweis war nicht überraschend. Auf einem holprigen Geläuf bestimmten die Gäste das Geschehen, ohne allerdings vorerst zu vielen reellen Torchancen zu kommen. Eine solche hatte Ivan Audino nach gut einer Viertelstunde, als er den Ball aus rund 20 Metern Distanz an den rechten Pfosten setzte. Nach der Pause wurden Möglichkeiten der Gäste zahlreicher. Nias Hefti verfehlte das Tor von der Stafraumgrenze aus knapp und Audino scheiterte aus kurze Distanz an Russo. In der Nachspielzeit vergaben Muslin und der ebenfalls eingewechselte Shaho Maroufi in bester Position.

Erstmals eine Überzahl zu einem Sieg genutzt

Das Auslassen der Torchancen hätte sich beinahe gerächt. Denn in der Schlussphase schienen die Gäste Angst vor dem ersten Auswärtssieg zu bekommen. Chiasso verstärkte die Offensivbemühungen und erspielte sich die ersten und letzten beiden Möglichkeiten des Spiels. Der Ausgleich wäre aber ein gar guter Lohn für sie gewesen. Denn die Südschweizer nach dem Platzverweis kaum je offensiv in Erscheinung getreten. Die Wiler hatten zum ersten Mal in dieser Saison aus einer Überzahlsituation Profit geschlagen. Auswärts gegen Servette und in Rapperswil-Jona war dies zuvor zweimal nicht geglückt. Nicht einmal ein Tor hatte resultiert. Allerdings war in jenen beiden Spielen deutlich weniger Zeit zur Verfügung gestanden als in Chiasso, wo die Wiler alles in allem ganze 93 Minuten in Überzahl spielen konnten. «Wir haben es uns verdient, mal auswärts zu gewinnen. Schon ein paar Mal waren wir nahe dran gewesen», sagte Fünfstück.

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