Viereinhalb Jahre Wie Sommer

Jeff Saibenes Karriere in der Ostschweiz im Rückblick. 7. März 2011 Der Luxemburger Jeff Saibene wird Nachfolger von Uli Forte als Trainer des FC St. Gallen. Der Club ist nach finanziellen Schwierigkeiten in Abstiegsgefahr.

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Jeff Saibenes Karriere in der Ostschweiz im Rückblick.

7. März 2011 Der Luxemburger Jeff Saibene wird Nachfolger von Uli Forte als Trainer des FC St. Gallen. Der Club ist nach finanziellen Schwierigkeiten in Abstiegsgefahr.

25. Mai 2011 Jeff Saibene kann den Abstieg nicht verhindern. Das 2:4 auswärts gegen die Young Boys ist das traurige

Ende einer traurigen Saison.

13. Mai 2012 Jeff Saibene führt St. Gallen direkt zurück in die höchste Liga. Drei Runden vor dem Saisonende machen die Ostschweizer den Aufstieg perfekt. 50 Wochen nach der Relegation in Bern gewinnen sie in Locarno mit 2:0.

19. Mai 2012 Das Aufstiegsfest bleibt von Nebengeräuschen nicht verschont. Jeff Saibene muss sich Pfiffe anhören.

1. Juni 2013 Als Aufsteiger klassiert sich St. Gallen in der Super League auf Rang drei und damit so gut wie

seit 2000/01 nicht mehr.

29. August 2013 Der FC St. Gallen trumpft im Rückspiel des Europa-League-Playoffs gegen

Spartak Moskau gross auf. Nach dem 1:1 zu Hause gewinnt er auswärts mit 4:2. Die Qualifikation für die Gruppenphase ist einer der grössten Erfolge in der Clubgeschichte.

18. Mai 2014 Aus dem gefeierten FC St. Gallen, der noch im Winter zu den Herausforderern Basels gehört hatte, wird innert weniger Monate die schlechteste Mannschaft der Rückrunde. Am Ende der Saison bleibt nur Platz sieben.

29. Mai 2015 St. Gallen schafft es erneut nicht, von seiner guten Ausgangslage zu profitieren: Es verspielt Rang vier und rutscht auf Platz sechs ab. Allerdings führt Jeff Saibene St. Gallen in dieser Saison in den Cup-Halbfinal.

1. September 2015 Jeff Saibene gibt seinen Rücktritt bekannt. Der 46-Jährige war viereinhalb Jahre im Amt. Der letzte, der es so lange auf dem Trainerstuhl des FC St. Gallen ausgehalten hatte, war Willy Sommer zwischen 1975 und 1981.