Vier Punkte aus zwei Spielen

Die zweite Doppelrunde der NLA-Meisterschaft in Lugano verlief für den SC Kreuzlingen wie erwartet erfolgreich. Die Thurgauer entschieden zwei Partien klar für sich.

Roland Keller
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Der Kreuzlinger Janos Halapi erzielte in den zwei Spielen fünf Tore. (Archivbild: key/Karl Mathis)

Der Kreuzlinger Janos Halapi erzielte in den zwei Spielen fünf Tore. (Archivbild: key/Karl Mathis)

wasserball. Die Ausgangslage für Kreuzlingen vor der Doppelrunde war klar: Gegen die schwächer eingeschätzten Teams aus Basel und Aegeri wurden vier Punkte erwartet, damit die Thurgauer den Kontakt zur Spitze halten können. Sowohl am Samstag gegen Basel als auch am Sonntag gegen Aegeri wurden die Kreuzlinger diesen Erwartungen gerecht. Gegen Basel führte der SCK nach zähem Beginn zur Halbzeit mit 7:1 und gewann 14:5.

Das klare Resultat war zwar verdient, trotzdem leisteten sich die Thurgauer Fehler, die in Zukunft reduziert werden müssen. Fehlpässe im Spielaufbau und wenig Dynamik in der Bewegung verhinderten ein besseres Torverhältnis.

Auch der SC Frosch Aegeri unterlag dem SCK ohne wirklich gefährlich zu werden. Kreuzlingen schaffte einen Blitzstart und führte bald mit 3:0-Toren und blieb danach mit 11:3 ungefährdet.

Nur drei zugelassene Tore sprechen für die solide Verteidigung, und vorne wären bei besserer Trefferquote noch einige Tore möglich gewesen. Unter anderem scheiterten Kreuzlingens Schützen bei zwei von drei Penalties, nur Redder reüssierte.

Der amtierende Schweizer Meister Lugano gab sich beim Heimauftritt keine Blösse und siegte gegen Aegeri und Horgen. Wie schon der SCK hatten die Tessiner gegen Horgen aber viel Mühe und setzten sich nur knapp mit 11:10 durch. Die Zürcher schafften nach dem Sieg gegen den SCK im Februar nur ein Unentschieden gegen Genf.

Damit liegen sie in der Tabelle einen Punkt vor Kreuzlingen, das bisher eine Partie weniger ausgetragen hat. Die NLA plant ihre nächste Station Mitte April in Winterthur. Der SC Kreuzlingen tritt allerdings schon in zwei Wochen zu einem vorgezogenen Sommerrundenspiel in Genf an.