Viele kommen immer wieder

1021 Sportbegeisterte liefen am 8. Amriswiler City-Run mit. Einige kämpften beherzt um die Podestplätze, andere erfreuten sich an ihrer ganz persönlichen Bestleistung.

Hannelore Bruderer
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amriswil. Den Auftakt zum 8. Amriswiler City-Run machte die jüngste und bunteste Schar des Anlasses. Die Buben und Mädchen unter fünf Jahren mit ihren Müttern und Väter verbuchten allein in den Muki-Vaki-Kategorien 140 Starts. «Der City-Run ist in erster Linie ein Familienanlass», erklärt OK-Präsidentin Daniela Di Nicola. Deshalb freut sie sich immer ganz besonders über die vielen Kinder, die in Amriswil jeweils mitlaufen. «Ihnen geht es nicht um den Sieg, sondern einfach ums Mitmachen. So soll es sein», sagt Di Nicola.

Mit 70 der Älteste

Viele der kleinen und grossen Teilnehmer kommen jedes Jahr wieder an den City-Run. So waren es auch bei der achten Auflage des Anlasses wieder über tausend Teilnehmer, welche die Strecken von 491 bis 8040 Metern in Angriff nahmen. Ideal zum Laufen waren die Temperaturen und das spätsommerliche Wetter. So fühlten sich die Jüngsten, die an der Hand ihrer Eltern mitliefen, ebenso wohl wie der älteste Teilnehmer, Heinz Brühlmann aus Amriswil, mit seinen 70 Jahren.

Neuer Streckenrekord

Hoch über dem Zielbereich thronte das Speaker-Duo. Es informierte das Publikum über das Geschehen auf dem Rundkurs und forderte es hie und da auch auf, den Läufern noch mehr Applaus zu spenden. Spannung und Tempo nahmen in den Kategorien der «Pfüderi», Schüler und Junioren stetig zu. Die Familien- und Firmen-Läufe, vor allem aber der Plausch-Lauf, brachten bei den Zuschauern wieder etwas Entspannung, bevor das Renngeschehen mit dem Hauptlauf seinem Höhepunkt entgegenstrebte.

Insgesamt traten 62 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in den verschiedenen Alterskategorien der Frauen und Männer zum acht Kilometer langen Hauptlauf an. Das kompakte Startfeld blieb nicht lange beisammen, und nach der ersten Runde hatten sich einige der Favoriten bereits abgesetzt. Nicht zu schlagen war der Eritreer Simon Tesfay aus Uster. Mit 22:55,9 Minuten bescherte er dem City-Run einen neuen Streckenrekord. Der 24-Jährige lief 2005 erstmals in Amriswil. Er komme gern hierher, sagte er.

Hier sei alles gut organisiert und die Leute seien sehr nett und freundlich. Bei den Frauen siegte Rebecca Rüegge aus Tägerwilen.

Positive Bilanz

Entlang der Strecke standen dieses Jahr etwas weniger Zuschauer als in den Vorjahren, welche die Läufer anfeuerten. Der Start- und Zielbereich auf dem Marktplatz sowie das Festzelt waren jedoch gut besucht.

«Wir sind mit dem Zuschaueraufmarsch und mit der Anzahl der Starts sehr zufrieden», sagt OK-Präsidentin Daniela Di Nicola. Sie zieht denn auch eine positive Bilanz für den ganzen 8. Amriswiler City-Run, der ohne Zwischenfälle ablief. Besonders erfreulich sei gewesen, dass nur einige leichte Blessuren zu verzeichnen waren, die von den Samaritern schnell gepflegt werden konnten. Knochenbrüche wie in den Vorjahren gab es diesmal nicht.

Grosseinsatz der Helfer

Zum guten Gelingen des Läufer-Festes trugen insgesamt über hundert Helfer bei. Sie sicherten die Strecke, grillierten, frittierten und schenkten in der Festwirtschaft aus. Sie verteilten Startnummern und sammelten diese wieder ein, erstellten in Windeseile Ranglisten und überreichten den stolzen Siegern ihre wohlverdienten Preise.

Alle Fotos 2009 ab Mittwochabend unter www.amriswiler-city-run.ch.

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