Verpasst: Amriswil verliert viertes Spiel im Playoff-Final

VOLLEYBALL. Das war definitiv nicht meisterwürdig. Obwohl die Thurgauer aufopfernd kämpften, mussten sie gegen das starke Uni-Team aus Lausanne im vierten NLA-Playoff-Finalspiel eine bittere Niederlage einstecken.

Bernhard Windler
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VOLLEYBALL. Das war definitiv nicht meisterwürdig. Obwohl die Thurgauer aufopfernd kämpften, mussten sie gegen das starke Uni-Team aus Lausanne im vierten NLA-Playoff-Finalspiel eine bittere Niederlage einstecken. Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten, was bedeutete, dass bei Lausanne der Amerikaner Klein wieder spielte. Dies stabilisierte den Block der Welschen, was sich im Laufe des Spiels als mitentscheidend erwies. Amriswil lag im ersten Satz bis zum 10:8 immer in Führung, wobei Olefir viele schöne Punkte verbuchen konnte. Ab dem 15:14 für Amriswil liess der Lausanner Coach alle Float-Aufschläge auf Libero Samardzic machen, der damit Probleme bekundete. Die Romands gewannen den Satz dann mit 25:21.

Der zweite Satz wie der erste

Fast während des ganzen zweiten Satzes lag das Pavlicevic-Team mit zwei oder drei Punkten in Führung. Doch nach der 17:15-Führung war es Krba, der den Umsturz einleitete. Spätestens ab diesem Zeitpunkt begann der Lausanner Diagonalspieler, sich in einen Rausch zu spielen. Kaum einmal konnte der Amriswiler Block den besten Lausanner stoppen. Dazu schwächelten die Amriswiler immer wieder am Aufschlag. Bis zum 22:22 blieb das Resultat zwar ausgeglichen, ehe Howatson einen Serviceübertritt verschuldete und Olefir im darauffolgenden Angriff die Antenne traf. Dass Tomasik den Satzball ins Aus smashte, war für diese Phase symptomatisch.

Das grosse Aufbäumen

Auch im dritten Satz schaukelten die beiden Teams das Resultat hoch. Bei 14:11 lag Lausanne mit drei Punkten voraus, bei 22:20 immer noch mit zwei. Dann kam Tomasik an den Aufschlag und er servierte mit viel Drall bis zum Satzende durch – 25:21 für Amriswil.

Schon im dritten Satz hatte Coach Pavlicevic auf Captain Ljubicic verzichten müssen. Während im dritten Satz Wolff seinen Platz einnahm, setzte der Trainer im vierten auf Verhoeff. Bis zum 10:8 für Lausanne vermochten die Thurgauer mitzuhalten. Nach einigen Amriswiler Fehlern machte sich zusehends Resignation breit, was beim 16:11 in eine rote Karte gegen Tomasik mündete. Der Rest war dann ein Lausanner Schaulaufen. 25:15 das klare Satzergebnis.

Finalissima im Tellenfeld

Will Amriswil den Titel holen, braucht es morgen um 14 Uhr in der Tellenfeld-Halle alle Spieler in Hochform. ? AMRISWIL 45

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