VBC Aadorf zeigt eine starke Reaktion

VOLLEYBALL. Die NLB-Volleyballerinnen des VBC Aadorf zeigen im Auswärtsspiel gegen Raiffeisen Volleya Obwalden die erhoffte Reaktion. Die Thurgauerinnen können sich mit einem 3:2-Sieg im Mittelfeld positionieren. Das Team um Frieder Strohm stand bereits im Zugzwang.

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VOLLEYBALL. Die NLB-Volleyballerinnen des VBC Aadorf zeigen im Auswärtsspiel gegen Raiffeisen Volleya Obwalden die erhoffte Reaktion. Die Thurgauerinnen können sich mit einem 3:2-Sieg im Mittelfeld positionieren. Das Team um Frieder Strohm stand bereits im Zugzwang. Nach der bitteren Niederlage gegen Glaronia wollten die Thurgauerinnen die Vorrunde der Qualifikation mit einem Sieg beenden.

Obwaldnerinnen drehen auf

Bis zur ersten Satzmitte hatte Aadorf das Spiel im Griff. Der Ausgleich beim Stand von 16:16 weckte jedoch den Siegeswillen der Obwaldnerinnen. Obwalden, nun in Front, konnte den Vorsprung verwalten und den Satz mit 25:20 gewinnen. Im zweiten Satz agierten die Thurgauerinnen aggressiver. Die Obwaldnerinnen wurden immer fehleranfälliger. Die Thurgauerinnen blieben jedoch am Drücker und schafften mit 25:14 klar den Satzausgleich.

Verkehrtes Bild wieder im dritten Satz. Nun war es das Heimteam, welches das Spiel diktierte und Aadorf zu Fehlern zwang. Die hohe Fehlerquote distanzierte die Obwaldnerinnen so weit, dass eine Aufholjagd nicht mehr möglich war. Die Obwaldnerinnen spielten zu stabil. Die verdiente Satzführung des Heimteams zum 2:1 war die logische Folge. Die Thurgauerinnen gaben sich jedoch nicht geschlagen. Sie schafften es, die Angriffsquote bei über 50 Prozent zu halten und in Führung zu bleiben. Mit 25:23 gelang der 2:2-Satzausgleich. Bereits zum drittenmal in der Qualifikation mussten die Thurgauerinnen ins Tie-break. Sie blieben in Front und gewannen mit 15:7. (tei)