VBC Aadorf verliert gegen ein starkes Team aus Lugano

VOLLEYBALL. In der dritten Qualifikationsrunde unterliegen die NLB-Volleyballerinnen des VBC Aadorf auswärts gegen Volley Lugano trotz risikoreichen Spiels mit 0:3. Die Tessinerinnen übernehmen nach diesem Sieg sogleich die Führung in der Ostgruppe.

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VOLLEYBALL. In der dritten Qualifikationsrunde unterliegen die NLB-Volleyballerinnen des VBC Aadorf auswärts gegen Volley Lugano trotz risikoreichen Spiels mit 0:3. Die Tessinerinnen übernehmen nach diesem Sieg sogleich die Führung in der Ostgruppe.

Gegen Lugano wollten die Aadorferinnen nach der Niederlage gegen den FC Luzern II eine Reaktion zeigen. Das Team um Headcoach Frieder Strohm startete konzentriert und spielte besonders zu Beginn des ersten Satzes ein erfolgreiches Side-out-Spiel. Dementsprechend lange blieb der erste Satz ausgeglichen. Die Entscheidung fiel beim Stand vom 23:22 für Lugano. Es gelang den Tessinerinnen, noch eine Schippe draufzu- legen und den Satz knapp mit 25:22 für sich zu entscheiden.

Misslungener Start

Den Thurgauerinnen misslang der Einstieg in den zweiten Satz. Schon bald waren die Tessinerinnen mit 5:1 davongezogen, und Aadorf schien den Faden verloren zu haben. Strohm gelang es jedoch, sein Team nochmals wachzurütteln. Doch fabrizierten die Thurgauerinnen in dieser Phase zu viele Servicefehler. Der Rückstand zum Satzbeginn vermochten die Thurgauerinnen nicht mehr aufzuholen und so entschied Lugano auch den zweiten Satz mit 20:17 für sich.

Neue Formation lohnt sich

Mit einer veränderten Formation schickte Strohm sein Team in den dritten Satz. Diese Veränderung schien von Erfolg geprägt zu sein. Den Thurgauerinnen gelang es, mit 5:3 in Front zu gehen und den Satz ähnlich wie den ersten ausgeglichen zu gestalten. Lugano gelang es jedoch, allmählich die Kontrolle über den Satz zu übernehmen und bis auf 16:14 in Führung zu gehen. Diese Führung liessen sich die Tessinerinnen nicht mehr nehmen. Es gelang ihnen, den Satz mit 25:19 für sich zu entscheiden.

Headcoach Strohm meinte: «Trotz grossem Aufwand, viel Risiko und eines guten Spiels reisen wir nun mit leeren Händen nach Hause. Mit einer solchen Leistung in den vorangegangenen Spielen wäre sicherlich mehr dringelegen. Auch wenn die Resultate noch nicht zufriedenstellend sind, der Leistungstrend zeigt nach oben.» (tei)