VBC Aadorf steht in den Playoffs

VOLLEYBALL. In der 14. Qualifikationsrunde trafen die NLB-Volleyballerinnen des VBC Aadorf zu Hause auf Obwalden. Die Thurgauerinnen gewinnen das entscheidende letzte Spiel der Qualifikation mit 3:1.

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Mascha Widmer vom VBC Aadorf (Nr. 11) bei einem Pass. (Bild: pd)

Mascha Widmer vom VBC Aadorf (Nr. 11) bei einem Pass. (Bild: pd)

Die Vorbereitung auf das letzte Spiel der Qualifikation war für Aadorfs Headcoach Frieder Strohm und sein Team keine einfache Sache. Am Mittwoch kam mit Anna Riedler nach Corinne Brunner, Martina Koch und Marlen Brunner eine weitere verletze Spielerin dazu. Obwohl die Thurgauerinnen die Playoff-Qualifikation in den eigenen Händen hatten, war der Druck gross. Die Blockspielerin Jenny Flachsmann, die zum Meisterteam der Saison 2013/14 und 2014/15 gehörte und derzeit mit der 1. Liga unterwegs ist, war für das Entscheidungsspiel nachnominiert und war eine dankbare Verstärkung im Spiel der Thurgauerinnen.

Eine enge Angelegenheit

Das Heimteam startet gut ins Spiel. Obwohl die eine oder andere Unsicherheit zum Vorschein kam, kamen die Thurgauerinnen zu ihren Punkten. Der erste Satz entwickelte sich zu einer engen Angelegenheit. Das Gästeteam aus Obwalden war hartnäckig und machte den Thurgauerinnen das Leben schwer. Aadorf musste dem ganzen Satz immer zwei bis drei Punkte nachrennen. Erst beim Stand vom 23:23 gelang es ihnen auszugleichen und im entscheidenden Moment in Führung zu gehen. Die Thurgauerinnen konnten mit ein wenig Glück den ersten Satz doch noch mit 25:23 für sich entscheiden.

Aadorf schien nun die Nervosität abgelegt zu haben. Der Start in den zweiten Satz gelang nach Mass. Schon bald lag das Heimteam mit 11:0 in Front. Diese Führung war unter anderem Mascha Widmer zu verdanken. Die Spielmacherin servierte in dieser Phase äusserst souverän und brachte Obwalden immer wieder vor grosse Schwierigkeiten. Im Anschluss kontrollierten die Thurgauerinnen den Satz weitgehend und konnten auch diesen klar mit 25:14 für sich entscheiden und mit 2:0 in Führung gehen.

Aadorf wird überrumpelt

Im dritten Satz verpasste das Heimteam dort anzusetzen, wo es im zweiten aufgehört hatte. Die Thurgauerinnen wurden regelrecht überrumpelt. Nun waren es die Obwaldnerinnen, die souverän agierten und die Thurgauerinnen unter Druck setzten. Das Heimteam war nicht mehr in der Lage zurück zu kontern und überliess Obwalden das Spieldiktat. Die Gäste verkürzten dann auch mit 25:14 verdient auf 1:2 aus ihrer Sicht.

Im vierten Satz fanden die Thurgauerinnen wieder ins Spiel. Im Wissen, dass man diesen für die direkte Playoff-Qualifikation unbedingt brauchte, liess man sich nicht überraschen. Angetrieben vom Heimpublikum kam Aadorf dem Saisonziel näher. Mit einem Blockpunkt von Rahel Oswald war es geschafft. Die Thurgauerinnen gewannen Satz vier mit 25:16 und so das Spiel mit 3:1 und waren nun in den Playoffs. (tei)

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