Vasquez muss FC Wil verlassen

Zwei Zuzüge und ein Abgang beim Ostschweizer Challenge-League-Club Wil. Vor allem der plötzliche Rauswurf von Andrés Vasquez lässt aufhorchen.

Simon Dudle
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FUSSBALL. Die Wiler befinden sich in einer schwierigen Phase. Sie haben zuletzt nicht nur zweimal in Serie verloren, sondern dabei auch bedenkliche Leistungen an den Tag gelegt. Darauf reagierte der Verein nun mit zwei Zuzügen. Von Liga-Konkurrent Schaffhausen, wo die beiden Niederlagen resultiert hatten, wechselt der 22jährige gebürtige Iraner Shaho Maroufi zu den Ostschweizern. Der Flügelspieler soll helfen, die Probleme im Offensivbereich zu beheben. Der vom FC Basel ausgebildete Maroufi kam diesen Sommer vom 1.-Liga-Club Dietikon zu Schaffhausen, wo er im ersten Spiel nach 34 Minuten des Feldes verwiesen wurde. Schon zuvor hatte er einen Treffer vorbereitet. Maroufi unterschrieb beim FC Wil einen bis am 30. Juni 2018 gültigen Vertrag.

Yilmaz rückt nach

Brisanter sind zwei andere Wechsel. Aus der zweiten Mannschaft des FC Wil rückt Erhan Yilmaz nach. Der 21jährige Deutsch-Türke wechselte im Sommer vom deutschen Viertligisten Havelse zu den Ostschweizern. Da die Ausländer-Kontingentsliste für diese Saison bereits gefüllt war, kam er bisher nur im ältesten Nachwuchsteam zum Einsatz. Nun wurde entschieden, den Mittelfeldspieler in die Challenge-League-Mannschaft zu integrieren.

Erstaunliche Entscheidung

Um dies zu ermöglichen, musste ein anderer Ausländer aus dem Kader gestrichen werden. Getroffen hat es Andrés Vasquez, der noch am Mittwoch bei der 1:4-Niederlage in Schaffhausen gespielt hatte, aber schon am Donnerstag nicht mehr trainierte. Die Hintergründe dieser erstaunlichen Entscheidung blieben vorerst unklar.