Vaduz bleibt im Rennen, Luzern steckt in der Krise

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Fussball Die Krise beim FC Luzern will nicht enden: Die Innerschweizer erlitten gegen Lausanne-Sport ein Debakel und verloren zu Hause 0:3. Es war die fünfte Niederlage in Serie. Während Lausanne-Sport mit dem vierten Sieg in den letzten fünf Auswärtsspielen einen grossen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte, müssen die Luzerner nun sogar um Platz fünf bangen. Nach den Unruhen im Umfeld der letzten Tage und der deutlichen Niederlage vom Sonntag gegen YB (1:4) war die junge Mannschaft des FC Luzern völlig verunsichert.

Vaduz gewinnt Spiel, aber nicht an Boden

Derweil bleibt der Abstiegskampf spannend. Nach vier Heimniederlagen in Folge holte der FC Vaduz mit einem 1:0 gegen die lustlosen Young Boys endlich wieder drei Punkte im Rheinpark. Vaduz gewann die Partie, verlor aber gleichzeitig das Duell mit dem Totomat. Weil Lausanne seinerseits gewann, bleibt es für die Liechtensteiner drei Runden vor Schluss bei fünf Punkten Rückstand. De facto sind es sechs Punkte, weil sich die Waadtländer auf die wesentlich bessere Tordifferenz abstützen können. Auch das Restprogramm ist für die Vaduzer kein Zuckerschlecken. Die nächsten zwei Spiele bestreiten sie in Lugano und in Luzern. Für Young Boys war das Ergebnis blamabel. In der zweiten Hälfte war die Leistung nahezu katastrophal. Möchte man es boshaft ausdrücken, könnte man von einer Verfälschung des Abstiegskampfs reden.

Nach einem Fehlstart als Nachfolger von Jeff Saibene darf Thuns Trainer Mauro Lustrinelli jetzt mit geschwellter Brust daherkommen. Das 3:1 daheim gegen die Grasshoppers war Thuns vierter in den letzten fünf Spielen. Zu den vier Siegen kommt noch das auch fast als Sieg zu wertende 3:3 auswärts gegen den FC Basel. Die Grasshoppers zeigten demgegenüber eine ähnlich enttäuschende Leistung wie zuletzt beim 1:1 zu Hause gegen Lausanne. (sda)