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Jung-Quarterback Joe Burrow wirft sich in die NFL-Geschichtsbücher - Tom Brady bereits in den Playoffs

Im Spiel gegen die Baltimore Ravens erreichte Jung-Quarterbackstar Joe Burrow (25) gestern mit seinen Würfen die dritthöchste Marke der NFL-Geschichte. Gleichzeitig qualifizierten sich neben Tom Bradys Bucanneers am Sonntag vier weitere Teams für die Playoffs.

Pascal Kuba
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Joe Burrow warf gestern gleichh vier Touchdowns gegen die Ravens.

Joe Burrow warf gestern gleichh vier Touchdowns gegen die Ravens.

AP

Die Zuschauer im Paul-Brown-Stadium von Cincinnati durften gestern einen magischen Auftritt bejubeln. Die Bengals um Jung-Quarterback Joe Burrow feierten am Sonntagnachmittag (Ortszeit) in der NFL nicht nur einen überragenden 41:21-Sieg gegen Divisionsrivalen Baltimore. Spielmacher Burrow, der erst seine zweite Saison bestreitet, warf zudem gleich vier Touchdowns und sorgte für 525 Yards Raumgewinn. Somit verbuchte der 25-Jährige den dritthöchsten Wert, der jemals in der NFL erreicht wurde. Es war bereits das zweite Mal in dieser Saison, dass Burrow gegen die Ravens mehr als 400 Yards und vier Touchdowns erzielte.

«Ich weiss nicht, ob ich schon einmal so viele Yards geworfen habe», sagte Burrow nach dem Spiel, gekleidet in einen Spongebob-Pullover und eine Weihnachtsmannmütze. «Mir ist nur wichtig, das zu tun, was notwendig ist, um das Spiel zu gewinnen. Das war heute 525 Yards zu werfen und smart zu spielen», ergänzte der Quarterback. Eine Glanzleistung erreichten auch Burrows' Anspielstationen Tee Higgins, Ja'Marr Chase und Joe Mixon, die alle über 125 Yards Raumgewinn erreichten. Mit dem Sieg schnappten sich die Cincinnati Bengals Platz eins in der AFC-North-Division zurück und kommen den Playoffs mit einem kapitalen Sieg näher.

Tom Brady und seine Buccs erreichen Playoffs

Sicher in den Playoffs stehen nach dem 16. Spieltag die Tampa Bay Buccaneers um Superstar Tom Brady sowie die Kansas City Chiefs, die beide nach einem Sieg ihre Division als Sieger abschliessen werden. Ebenfalls ein Ticket lösten die Los Angeles Rams mit einem Erfolg über die Minnesota Vikings. Dank diesem qualifizierten sich zudem die Arizona Cardinals zum ersten Mal seit 2015 für die «Post-Season». Auch die Dallas Cowboys dürfen nach einem klaren 56:12-Sieg für die Playoffs planen. Alle Teams gelten als Anwärter für die Vince-Lombardi-Trophy, die dem Sieger des Super Bowls am 13. Februar überreicht wird.

Aaron Rodgers (rechts) darf sich mit seinen Packers berechtigte Hoffnungen auf den Super Bowl machen.

Aaron Rodgers (rechts) darf sich mit seinen Packers berechtigte Hoffnungen auf den Super Bowl machen.

AP

Zu den Topfavoriten zählen auch die bereits qualifizierten Green Bay Packers um Quarterback Aaron Rodgers. Nach zwei verlorenen Conference Finals (Halbfinals) in Serie ist der Altmeister der Packers heiss auf seinen zweiten Super-Bowl-Titel nach 2011. Die Playoffs starten am 15. Januar mit den Wild-Card-Games, bei denen die am schlechtesten platzierten Teams der «Regular Season» in den K.o.-Modus starten.