Unübersichtliche Situation nach der Spielabsage

FUSSBALL. In der Challenge League gastiert der FC Wil heute um 19.45 Uhr bei Xamax. Zum Abschluss der 30. Runde lässt es sich nur schwer sagen, wie gross der Rückstand der Ostschweizer auf Leader Lausanne-Sport ist.

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FUSSBALL. In der Challenge League gastiert der FC Wil heute um 19.45 Uhr bei Xamax. Zum Abschluss der 30. Runde lässt es sich nur schwer sagen, wie gross der Rückstand der Ostschweizer auf Leader Lausanne-Sport ist. Das auf gestern angesetzte Auswärtsspiel der Waadtländer beim krisengeschüttelten FC Biel wurde abgesagt, nachdem sich die Mehrheit der Bieler Spieler entschieden hatte, wegen wiederholt ausgebliebener Lohnzahlungen zu streiken. Somit dürfte das ausgefallene Spiel mit 3:0 Forfait zugunsten der Lausanner gewertet werden. Gehen die Bieler aber noch vor Saisonende Konkurs – für morgen ist eine Verhandlung vor dem Konkursrichter angesetzt –, fallen alle Rückrundenspiele der Seeländer aus der Wertung – auch ihre 1:2-Niederlage in Wil.

Heimstarker Lieblingsgegner

Ganz unabhängig davon sind die Aufstiegschancen der Ostschweizer nach zuletzt zwei sieglosen Spielen stark reduziert worden. Zudem treffen sie heute auf einen äusserst heimstarken Aufsteiger, der seit über acht Monaten auf der Maladière nicht mehr verloren hat. In dieser Zeitspanne realisierten die Wiler auswärts nur zwei Siege. Handkehrum ist Xamax der Lieblingsgegner des FC Wil. Er hat gegen die Neuenburger die vergangenen sieben Spiele alle gewonnen und seit über 13 Jahren nicht mehr verloren. Bei der bislang letzten Niederlage gegen Xamax 2003 hatte die oberste Spielklasse, in der sich die beiden Teams damals begegnet waren, noch NLA geheissen.

Ehemaliger St. Galler im Fokus

In einem der drei gestrigen Partien baute Aarau seine Unbesiegtheit auf 14 Spiele aus. Das stärkste Team des Jahres 2016 kam bei Le Mont zu einem 1:1. Den Ausgleich erzielten die Aargauer in numerischer Unterzahl. Der ehemalige St. Galler Stéphane Besle traf in der Schlussphase nach einen Corner, nachdem mit Juan Pablo Garat eine halbe Stunde zuvor ein anderer ehemaliger St. Galler des Feldes verwiesen worden war. (sdu)

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