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UNIHOCKEY: Verheerendes Startdrittel

Die Red Lions Frauenfeld zeigen in der NLA der Frauen für einmal eine enttäuschende Leistung. Die Ostschweizerinnen verlieren daheim gegen die Wizards Bern Burgdorf gleich mit 1:6.
Liana Messere und die Red Lions hatten die Partie schon nach dem ersten Abschnitt verloren. (Bild: Mario Gaccioli (Frauenfeld, 17. Dezember 2017))

Liana Messere und die Red Lions hatten die Partie schon nach dem ersten Abschnitt verloren. (Bild: Mario Gaccioli (Frauenfeld, 17. Dezember 2017))

Die Red Lions Frauenfeld boten den Zuschauern in der Kanti­halle ein desaströses erstes Drittel. 0:4 stand es nach 20 Minuten, und diesen Rückstand konnten die Thurgauerinnen auch mit der Unterstützung des Publikums nicht mehr wettmachen.

Im ersten Drittel agierten die Frauenfelderinnen zu statisch für das schnelle Spiel der Bernerinnen. Die drittplatzierten Wizards zogen ein taktisch geschicktes Spiel auf und fanden die Löcher in der Verteidigung der Red Lions. In der achten Minute erzielten die Gäste das 1:0. Danach ging es Schlag auf Schlag: In der 6., der 17. und der 20. Minute erzielten die Wizards drei weitere Tore und legten den Grundstein zum Auswärtssieg schon früh.

Im zweiten Drittel nahmen sich die Frauenfelderinnen vor, aktiver zu spielen und den Gegnerinnen weniger Platz zu geben. Das gelang ihnen und die Wizards konnten nicht mehr so ungestört spielen wie im ersten Drittel. Die Red Lions gingen nun aggressiv in die Zweikämpfe und eroberten mit dieser Spielweise zahlreiche Bälle.

Offensive zu lau, um Rückstand aufzuholen

Doch auch in der Offensive haperte es. Erkämpfte Bälle waren schon nach kurzer Zeit wieder bei den Bernerinnen, und die wenigen Torchancen, die sich Frauenfeld erarbeitete, führten nicht zu den erhofften Toren. Eine souveräne Defensive, aber eine laue Offensive standen für das Mitteldrittel. Nach dem zweiten Drittel lautete das Skore unverändert 0:4. Im letzten Abschnitt stellte Bern Burgdorf seine Offensivstärke wieder unter Beweis und traf in der 45. Minute zum 5:0. Doch auch die Red Lions agierten im Angriff besser und erzielten in der 53. Minute immerhin ihren Ehrentreffer. Kurze Zeit später wurde die Freude der Frauenfelderinnen aber bereits wieder getrübt, als die Wizards mit dem 6:1 das Schlussresultat besiegelten. Bei einem Freistoss kurz vor Ende nahmen die Frauenfelde­rinnen ein Time-out, um womöglich einen weiteren Treffer zu erzielen. Bern Burgdorf wollte in den Schlusssekunden noch sein Überzahlspiel trainieren und nahm die Torhüterin raus. Am Spielstand änderte diese spezielle Aktion nichts mehr.

Derweil Bern Burgdorf auf Platz drei vorstiess, verbleibt Frauenfeld auf Platz acht – zwei Punkte vor Zug und drei vor Waldkirch St. Gallen. Am Samstag gastieren die Red Lions beim NLA-Sechsten Berner Oberland.

Gioia Niessner

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