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UNIHOCKEY: Topleistung reicht nicht für Ausgleich im Playoff

3:1 führen die Red Lions Frauenfeld im NLA-Viertelfinalspiel gegen Piranha Chur. Am Ende resultiert ein 4:5 nach Verlängerung. In der Best-of-5-Serie liegen die Thurgauerinnen damit 0:2 zurück.
Nicole Fässler traf zweimal selbst und gab einmal den entscheidenden Pass. (Bild: Mario Gaccioli)

Nicole Fässler traf zweimal selbst und gab einmal den entscheidenden Pass. (Bild: Mario Gaccioli)

Im Gegensatz zum Auftaktspiel vor einer Woche fanden die Frauenfelderinnen am Sonntagabend vor heimischem Publikum schnell ins Playoff-Spiel gegen Piranha Chur. Sie arbeiteten aggressiv in der Defensive und zogen in der Offensive ein sauberes Spiel auf. Torchancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch waren die Red Lions überraschenderweise deutlich aufsässiger als die Qualifikationssiegerinnen aus dem Bündnerland.

In der sechsten Minute erzielte Nicole Fässler das 1:0 für Frauenfeld. Chur liess seine Klasse nun aufblitzen und traf fünf Minuten später zum 1:1. Den Red Lions war der Wille zum Erfolg aber anzusehen. Keine zwei Minuten später traf Marianne Gämperli zum 2:1 für das Heimteam.

Starke Jana Schenk im Tor der Red Lions

Mit dem Ziel, auch das zweite Drittel zu gewinnen, spielte Frauenfeld nach der Pause engagiert weiter. Die Churerinnen schafften es weiterhin nicht, die Defensive der Red Lions zu durchbrechen. Und wenn doch einmal ein Ball durchkam, dann sahen sie sich mit der herausragenden Torhüterin Jana Schenk konfrontiert, die jeden Angriff abwehrte. Frauenfeld kämpfte sich immer wieder mit guten Chancen vor das gegnerische Tor. In der 32. Minute jubelte der Aussenseiter erneut. Nicole Fässler erzielte das 3:1. Die Churerinnen erzielten im zweiten Drittel kein Tor, trafen aber zweimal die Latte.

Zu Beginn des dritten Drittels nahm die Energie und damit die Aggressivität der Red Lions ab. Diese Schwächephase nutzte Piranha Chur eiskalt aus: Innert drei Minuten glichen die Gäste das Spiel aus. Motiviert davon, endlich ins Spiel gefunden zu haben, setzten sie in der 47. Minute nach und schossen das Führungstor zum 4:3. Trotz zunehmender Müdigkeit, gaben die Frauenfelderinnen nicht auf. Sie zeigten schon in den ersten 40 Minuten, dass sie Tore schiessen und auch in der Verteidigung den Gegnerinnen das Leben schwer machen können. Mit viel Arbeit und Engagement spielten sie weiter. Das zahlte sich aus. In der 58. Minute erzielte Carola Kuhn den vielumjubelten Ausgleichstreffer. Das 4:4 nach 60 Minuten bedeutete, dass eine zehnminütige Verlängerung gespielt werden musste.

Nach Gegentreffer in 66. Minute unter Zugzwang

Beide Teams erarbeiteten sich gute Torchancen. Am Schluss war Piranha Chur das glücklichere. Denn nach gut fünf Minuten lag der Ball im Frauenfelder Tor. Trotz der Niederlage überzeugten die Red Lions mit einem ihrer besten Spiele dieser Saison. Am nächsten Samstag um 20 Uhr in Chur müssen sie gewinnen, um im Playoff zu verbleiben. (rlf)

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