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UNIHOCKEY: Skorpione stechen zu

Zehn Minuten vor Schluss führen die Red Lions Frauenfeld gegen Skorpion Emmental Zollbrück 3:2. Dann zeigen die Spinnentiere ihren Stachel und siegen noch 5:4.
Andrea Ressnig (rechts) und ihre Teamkolleginnen wurden für eine gute Leistung schlecht belohnt. (Bild: Mario Gaccioli (Frauenfeld, 17. Dezember 2017))

Andrea Ressnig (rechts) und ihre Teamkolleginnen wurden für eine gute Leistung schlecht belohnt. (Bild: Mario Gaccioli (Frauenfeld, 17. Dezember 2017))

Schon zu Beginn sah man die Bemühungen der Frauenfelderinnen im Auswärtsspiel gegen den Tabellendritten. Die Red Lions waren sehr oft in Ballbesitz und setzten sich immer wieder in der gegnerischen Hälfte fest. Die Schüsse waren jedoch oft zu ungenau. Die Effizienz ist ein Grund, weshalb Emmental Zollbrück NLA-Dritter ist und Frauenfeld nur Achter. Die Bernerinnen kamen nur zu wenigen Abschlüssen, führten nach einem Drittel aber 1:0.

Mit viel Energie startete Frauenfeld auch ins Mitteldrittel. Und diesmal liess das erste Tor nicht lange auf sich warten. Nach fünf Minuten erzielte Lea Hofmann den 1:1-Ausgleich. Der Wille der Red Lions, nun auch in Führung zu gehen, war so gross, dass es auf dem Spielfeld zu überhastet her und zu ging. Aufgrund dieser Hektik nahm Coach Mark Van Rooden ein Timeout. Die Frauenfelderinnen sammelten sich und spielten wieder strukturierter. Trotzdem gingen die Skorpione wieder in Führung. Auf das 1:2 reagierten die Red Lions prompt und erzielten das 2:2.

Zweiminutenstrafe leitet die Niederlage ein

Im letzten Drittel ging es hoch zu und her. Es fielen insgesamt fünf Tore. Zuerst ging Frauenfeld 3:2 in Führung. Das Spiel war nun ganz in der Hand der Gäste und alles schien auf einen Sieg der Red Lions hinzudeuten. Doch im Sport ist eine resultatmässige Sicherheit stets trügerisch. Eine Zweiminutenstrafe gegen Frauenfeld war der Wendepunkt.

Die Skorpione trafen in Überzahl zum 3:3-Ausgleich. Von diesem Gegentreffer noch nicht ganz erholt, kassierten die Red Lions im darauffolgenden Einsatz das 3:4, als die Emmentaler Topskorerin kurz nach Anpfiff den Ball unter die Latte versenkte. Der Frust über das plötzliche Hintertreffen führte bei den Ostschweizerinnen zu mangelnder Konzentration. Sie wollten den neuerlichen Ausgleichstreffer nun unbedingt erzielen und liessen sich durch ihren Kampfeswillen zu fest aus der kompakten Defensive locken. Ein Fehler in der Auslösung wurde von den Bernerinnen ausgenutzt und zu einem weiteren Tor verwertet.

Ressnig bringt letzte Hoffnung zurück

Beim Stand von 3:5 aus Frauenfelder Sicht waren nur noch wenige Minuten zu spielen. Die Red Lions nahmen ihren Goalie aus dem Tor, um mit sechs Feldspielerinnen agieren zu können. Verteidigerin Andrea Ressnig entschied sich für die richtige Aktion und spielte einen hohen Ball aus der eigenen Spielhälfte direkt ins Tor zum 4:5. In den verbleibenden Sekunden gelang den kämpferischen Red Lions der Ausgleich aber nicht mehr. (rlf)

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