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UNIHOCKEY: Red Lions zu bissig

Frauenfelds NLA-Frauen verlieren im Berner Oberland 4:8. Dabei hatten sich die Thurgauerinnen zwischenzeitlich wieder auf 3:4 herangekämpft. Zwei Strafen im letzten Drittel vermiesen aber einen Coup.

Im Spiel zwischen dem Tabellensechsten Berner Oberland und den achtplatzierten Red Lions Frauenfeld ging es Schlag auf Schlag los. Die Löcher, die sich durch das Pressing der Thurgauerinnen entstanden, nutzten die Bernerinnen klug aus und führten deshalb nach drei Minuten bereits 2:0. Danach spielten die Red Lions etwas defensiver und fanden so auch ins Spiel hinein. Nur an der Effizienz haperte es. Eine Überzahlsituation konnten die Gäste aus der Ostschweiz nicht nutzen. So zeigte die Anzeigetafel nach 20 Minuten immer noch eine Null bei den Red Lions. Im zweiten Drittel strebte Frauenfeld vehement den ersten Treffer an. Wahrscheinlich war der Wille zu gross und die Spielerinnen verkrampften sich zu fest. So waren es wieder die Berner Oberländerinnen, die in der 21. Minute auf 3:0 erhöhten.

Carola Kuhn bereits wieder in Form

Fünf Minuten später wurde eine Strafe gegen das Heimteam ausgesprochen – und dieses Mal funktionierte das Powerplay der Red Lions. Die aus einer Verletzungspause zurückgekehrte Carola Kuhn zeigte, dass sie mit gutem Recht immer noch das Topskorer-Trikot trägt. Mit einem schönen Schuss von der Seite erzielte sie das 1:3.

Ein vierter Gegentreffer nur kurze Zeit später trübte die Freude der Frauenfelderinnen. Doch sie liessen nicht locker und wurden für ihre Aufsässigkeit belohnt. Zwei Kontertore brachten die Red Lions bis auf einen Treffer an den Ausgleich heran. Mit 3:4 aus Sicht der Gäste verabschiedeten sich die beiden Kontrahenten in die Kabine. Gestärkt von der guten Leistung im Mitteldrittel stiegen die Lions bissig in den letzten Spielabschnitt. Ihre Aggressivität hatte aber Konsequenzen. Eine Strafe wegen Stossens war der Start ins Verderben. Als wäre das nicht schlimm genug, wurde unmittelbar danach eine weitere Strafe gegen Frauenfeld ausgesprochen, diesmal wegen Spielverzögerung. Nur zu dritt auf dem Feld mussten die Red Lions zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Die Emotionen kochten hoch, denn jetzt war klar, dass es für die Gäste im Berner Oberland nichts mehr zu holen gab. Am Ende resultierte eine zu deutliche 4:8-Niederlage.

Es wartet ein Tabellennachbar

Internationale Spiele unterbrechen die NLA-Meisterschaft nun bis Mitte Februar. Danach sind noch drei Qualifikationsspieler auf dem Plan. Am 11. Februar um 16 Uhr empfangen die Red Lions in der Frauenfelder Kantihalle Aergera Giffers, das momentan mit vier Punkten Vorsprung auf die Thurgauerinnen Platz sieben belegt. Ein essenzielles Spiel für die Red Lions. (rlf)

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