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UNIHOCKEY: Playoff-Aus im Halbfinal

Im Penaltyschiessen in Sarnen hatte Floorball Thurgau den NLB-Final vor Augen. Doch es ging verloren – wie tags darauf auch das Entscheidungsspiel.
Die Thurgauer Andris Rajeckis (links) und Nico Gröbli (im Hintergrund) sorgen vor dem Sarner Tor für Unruhe. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Thurgauer Andris Rajeckis (links) und Nico Gröbli (im Hintergrund) sorgen vor dem Sarner Tor für Unruhe. (Bild: Mario Gaccioli)

Nach dem überzeugenden 8:3-Heimsieg am vergangenen Donnerstag hatte sich Floorball Thurgau im Playoff-Halbfinal gegen Ad Astra Sarnen zwei Matchbälle erspielt. 2:1 lagen die Ostschweizer in der Best-of-5-Serie vorne. Und ein weiterer Erfolg hätte die Qualifikation für die angestrebten Aufstiegsspiele in die NLA bedeutet.

Entsprechend positiv und elanvoll starteten die Thurgauer am Samstag in Sarnen ins Spiel vier. Nach vier Minuten brachte Rajeckis die Gäste 1:0 in Führung. Fast 20 Minuten dauerte es, bis Sarnen eine Reaktion zeigte und den Ausgleich erzielte. Wattingers 2:1 nur zwei Minuten später liess Thurgau weiter hoffen. Doch kurz vor Ende des zweiten Drittels gelangen den Obwaldnern gleich zwei Tore, was zur erstmaligen Führung Sarnens führte. Zu Beginn des Schlussdrittels gelang Königshofer das 3:3 für Thurgau. Dann geschah lange nichts – bis zur hektischen Schlussphase.

Nur eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit fand ein Sarner Abschluss den Weg ins Tor. Nach einem Timeout agierten die Thurgauer nun ohne Torhüter und mit sechs Spielern auf dem Feld. Strandljungs Kaltblütigkeit führte sieben Sekunden vor Schluss zum umjubelten Ausgleich. Weil auch die zehnminütige Verlängerung keinen Sieger hervorbrachte, kam es zum Penaltyschiessen. Thurgaus Goalie Yanick Altwegg parierte zwar zwei Penaltys der Sarner. Da die Thurgauer jedoch alle ihre Möglichkeiten vergaben, kam es tags darauf doch zur Finalissima in Weinfelden.

Die Worte von Trainer Lehtinen nicht erhört

Vor über 400 Zuschauern in der Paul-Reinhart-Halle ging es um Alles oder Nichts. Obschon Thurgaus Trainer Ilkka Lehtinen seine Spieler vor der Freistossstärke Sarnens gewarnt hatte, gingen die Gäste mit zwei Toren aus zwei Standardsituationen in Führung. Diesem Rückstand lief der Qualifikationszweite das ganze Spiel hinterher. Zwar kamen die offensiv eingestellten Thurgauer immer wieder heran, etwa auf 1:2, 2:4 oder 3:5, doch Ad Astra Sarnen spielte enorm abgeklärt und nutze im Gegensatz zu den Thurgauern ihre Grosschancen. Die Innerschweizer spielten ihre Routine im Team voll aus. Auf die Thurgauer Treffer wussten sie immer zu reagieren. Ein stark aufspielender Sarner Torhüter und der treffsichere Finne Liikanen besiegelten schliesslich das bittere Playoff-Aus von Floorball Thurgau im Halbfinal. Ad Astra Sarnen gewann die Partie verdient mit 8:4.

Nach der zweiten Niederlage innert zwei Tagen war das Saisonende für Thurgau Tatsache. Die junge Equipe wusste in dieser Saison jedoch grösstenteils zu überzeugen und dürfte auch in den kommenden Jahren an der NLB-Spitze mittun. (fbt)

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