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UNIHOCKEY: Kanterniederlage zum Playoff-Auftakt

Die NLA-Frauen der Red Lions Frauenfeld verlieren das erste Spiel im Playoff-Viertelfinal gegen Piranha Chur 3:9. Die zweite Begegnung der Best-of-5-Serie findet am Sonntag um 15 Uhr in Frauenfeld statt.
Seraphine Geiser und ihre Teamkolleginnen waren in Chur chancenlos. (Bild: Mario Gaccioli)

Seraphine Geiser und ihre Teamkolleginnen waren in Chur chancenlos. (Bild: Mario Gaccioli)

Der Cupsieger und Qualifikationserste Piranha Chur startete mit viel Tempo ins erste Playoff-Spiel. Die Red Lions versuchten mit der Geschwindigkeit mitzuhalten. In der sechsten Minute mussten die Frauenfelderinnen jedoch den ersten Gegentreffer hinnehmen. Was darauf geschah, hatten selbst die erfahrensten Spielerinnen noch nie erlebt: Die Gäste aus dem Thurgau mussten ihr Tenü-Oberteil wechseln, weil beide Teams zu viel weiss im Trikot hatten und das für Verwirrung sorgte. Gekleidet in eine spannende Kombination aus rotem Shirt, weisser Hose und roten Socken spielten die Red Lions weiter. Kurz darauf erzielte Chur das zweite Tor. Ein Timeout der Red Lions kam zu diesem Zeitpunkt genau richtig, um die Spielerinnen aufzurütteln. Danach fanden die Thurgauerinnen besser ins Spiel. Sie starteten zahlreiche Konter, scheiterten aber immer wieder an der gegnerischen Torhüterin. Ganz anders die Churerinnen, die in der 18. Minute das 3:0 erzielten.

Erstes Tor macht Frauenfeld übermütig

Das zweite Drittel begann für Frauenfeld vielversprechend. Nach einer Strafe gegen die Piranhas zogen die Red Lions ihr Powerplay auf. Das Überzahlspiel war jedoch nicht erfolgreich, da die Churerinnen sehr aggressiv dagegen hielten und die Schüsse gut blockten. Die Red Lions liessen nach Ablauf der Strafe nicht locker und drückten weiter auf den ersten Treffer. Sabrina Favazzo nutzte eine Chance im gegnerischen Slot und traf zum 1:3. Das verlieh den Aussenseiterinnen Selbstvertrauen. In den folgenden Minuten spielten sie offensiv sehr mutig –zu mutig. Mehrere Ballverluste führten zu weiteren Gegentreffern. Innert zwei Minuten zog Piranha Chur auf 6:1 davon.

Doch die Offensivbemühungen der Gäste zahlten sich doch noch aus. Wenige Sekunden nach dem Gegentreffer zum 1:6 bezwang Carola Kuhn die Churer Torhüterin zum 2:6. Nach 40 Minuten hiess es 7:2. Ein Exploit der Red Lions war in weiter Ferne.

Im Kopf bis zum Schluss nicht aufgesteckt

In der ersten Minute des letzten Drittels mussten die Frauenfelderinnen in Unterzahl agieren. Obwohl die meisten Schüsse geblockt wurden, liessen die Churerinnen nicht locker und erzielten kurz vor Ablauf der Strafe das 8:2 – und kurz darauf das 9:2. Zweifel am Sieger gab es längst nicht mehr. Die Thurgauerinnen kämpften aber tapfer weiter und spielten noch frecher und selbstbewusster als in den Dritteln zuvor. In der 48. Minute traf Sarah Schwab zum 3:9. Und in der Defensive wurden viele Pässe der Churerinnen abgefangen und um jeden Ball gekämpft. Dieser Kampfgeist zahlte sich insofern aus, als dass die Churerinnen keine weiteren Tore mehr erzielten.

Die zweite Begegnung dieser Best-of-5-Serie findet am kommenden Sonntag um 15 Uhr in der Kantihalle Frauenfeld statt –vielleicht mit einem knapperen Ausgang.

Gioia Niessner

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