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«Umso besser, wenn es den Fans auch gefällt»

Fussball Es tönte emotional, als der FC St. Gallen gestern mittag mitteilte, dass Tranquillo Barnetta aus den USA zurückkehrt und Anfang 2017 zum Team stösst. Vom «verlorenen Sohn» war da die Rede. «Willkomme dähei, Quillo!», wurde ausgerufen.
Ralf Streule
Dölf Früh Präsident FC St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Dölf Früh Präsident FC St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Fussball Es tönte emotional, als der FC St. Gallen gestern mittag mitteilte, dass Tranquillo Barnetta aus den USA zurückkehrt und Anfang 2017 zum Team stösst. Vom «verlorenen Sohn» war da die Rede. «Willkomme dähei, Quillo!», wurde ausgerufen. Und Sportchef Christian Stübi frohlockte: «Wir haben lange um ihn gebuhlt und es ist alles andere als selbstverständlich, einen Spieler von seinem Format verpflichten zu können.»

Und die Nachricht schlug ein, wie Medienchef Daniel Last erklärt. Schon nach vier Stunden hatten 200 000 Personen auf Facebook die Frohbotschaft angeklickt. Medienanfragen gingen unentwegt ein. Auch aus Deutschland, wo Barnetta in seiner elfjährigen Zeit in der Bundesliga Spuren hinterlassen hat. Vielen hatte es unter anderem das einfache Smartphone-Video angetan, auf dem «Quillo» seine Rückkehr ankündet.

Barnetta kann in mehrfacher Hinsicht etwas bewirken

Dass Barnetta zurückkehren könnte, schien schon länger wahrscheinlich. Dass es nun so schnell ging, überraschte dennoch viele. Sportchef Stübi war vor zwei Wochen letztmals in Philadelphia. Damals wurde man sich gemäss Last mündlich einig. Eine Woche später seien die Verträge unterschrieben gewesen. Bereits vor eineinhalb Jahren, bevor es Barnetta in die USA zog, war ein Engagement beim FC St. Gallen Thema gewesen. Damals mussten Stübi und Präsident Dölf Früh einen Negativentscheid hinnehmen. Nun sei man umso glücklicher, sagt Früh. «Ich bin überzeugt, dass er etwas bewirken kann: sportlich, als Führungsspieler und als Identifikationsfigur.» Früh, der Barnetta und dessen Familie in den vergangenen Jahren in St. Gallen mehrmals zu Gesprächen getroffen hatte, betont, dass es sich um einen rein sportlichen und nicht um einen emotionalen Entscheid handle. «Umso besser, wenn es den Fans auch gefällt.» Früh warnt aber vor zu hohen Erwartungen. «Wir werden jetzt nicht gleich das Saisonziel anpassen.»

Vor eineinhalb Jahren war kolportiert worden, dass Barnetta in St. Gallen 350 000 Franken Jahressalär beziehen könnte. «Der Betrag liegt darunter», erklärt Früh. Man zahle, was für den Club möglich sei. Und glücklicherweise sei für Barnetta das Geld nicht das Ausschlaggebende gewesen. Es zweifelt niemand daran: Für Barnetta ist St. Gallen vor allem eine Frage des Herzens.

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