ÜBERRASCHUNG: Lakers deklassieren Zug

Mit den Rapperswil-Jona Lakers und Ajoie stehen zwei Teams aus der NLB in den Cup-Halbfinals. Die St. Galler schicken Zug mit einer 5:1-Packung nach Hause.

Drucken
Teilen
Die Spieler der Rapperswil-Jona Lakers bejubeln ihren zweiten Cup-Sieg gegen einen Verein aus der NLA. (Bild: KEY (Rapperswil, 21. November 2017))

Die Spieler der Rapperswil-Jona Lakers bejubeln ihren zweiten Cup-Sieg gegen einen Verein aus der NLA. (Bild: KEY (Rapperswil, 21. November 2017))

Die Lakers, der überlegene Leader der NLB, stellten ihre Tauglichkeit für die höchste Spielklasse ein weiteres Mal eindrücklich unter Beweis. Nach dem 3:0-Sieg gegen Lugano im Achtelfinal deklassierten sie mit Zug ein weiteres Spitzenteam der NLA. Bereits nach dem ersten Drittel führten die St. Galler bereits vorentscheidend 3:0. Jared Aulin und Michael Hügli in Überzahl und Josh Primeau, dessen Schuss von Zug-Goalie Tobias Stephans Rücken ins Tor kullerte, sorgten früh für klare Verhältnisse.

Ajoie ist der Cup-Schreck

Nur ganz kurz keimte bei den Zugern, die in der Meisterschaft ihre vergangenen drei Spiele gewonnen hatten und in Bestbesetzung antraten, Hoffnung auf. Nach nur 22 Sekunden im Schlussdrittel verkürzte Viktor Stalberg auf 1:4. Es war der erste Gegentreffer Rapperswil-Jonas mit Goalie Melvin Nyffeler im diesjährigen Cup. Achteinhalb Minuten später erhöhte Leandro Profico wieder auf 5:1, der Rest war vor fast 5000 Zuschauern ein Schaulaufen der Lakers. Sogar bereits den dritten NLA-Club nach Lausanne und den ZSC Lions schaltete Ajoie aus. Die Jurassier waren Langnau mindestens ebenbürtig und verdienten sich den Sieg. Eero Elo hatte die Emmentaler in der 50. Minute in die Verlängerung gerettet. Dort war es aber die 20-jährige Servette-Leihgabe Auguste Impose, die nach gut zwei Minuten zum Sieg traf.

Einer der Helden bei Ajoie war Goalie Dominic Nyffeler, der Bruder von Rapperswils Melvin, der noch am Montag wegen Adduktorenproblemen nicht trainieren konnte. Langnau-Coach Heinz Ehlers war hingegen stinksauer. Er sei «extrem enttäuscht», das Auftreten seines Teams sei «unprofessionell». So könne es nicht weitergehen. Eine Überraschung gab es auch in Biel, wo sich die Seeländer gegen den Meister Bern 5:3 durchsetzten. Davos setzte sich im anderen Vergleich zweier NLA-Teams 3:1 gegen Servette durch. (sda)