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Niederlage trotz zweimaliger Führung –der FC Wil agiert in Vaduz zu mutlos

Die Wiler hatten die Möglichkeit, von den Grasshoppers Platz zwei zurückzuerobern. Und da Lausanne im frühen Sonntagsspiel überraschend beim Tabellenletzten FC Chiasso verloren hatte, wäre ein Herankommen an die Waadtländer bis auf einen Punkt möglich gewesen. Die Wiler begingen in Vaduz aber zu viele Fehler und waren zu wenig konsequent, so dass die 2:4-Niederlage auch in dieser Höhe verdient war.
Pascal Ibig aus Vaduz
Wils Bledian Krasniqi (rechts) versucht den Vaduzer Pius Dorn zu umspielen. (Bild: Jan Wegmann)

Wils Bledian Krasniqi (rechts) versucht den Vaduzer Pius Dorn zu umspielen. (Bild: Jan Wegmann)

In der Startphase der Partie ­waren es die Gastgeber aus dem Fürstentum, die das Spieldiktat übernahmen. Vor allem über den Aktivposten Tunahan Cicek lief viel. So war es auch Cicek, der die Wiler Abwehr vor einige Probleme stellte und mit mehreren Distanzschüssen Goalie Zivko Kostadinovic testete, ohne diesen aber wirklich in ­Bedrängnis zu bringen.

Als die Druckphase der ­Vaduzer nach gut einer Vier­telstunde nachliess, kamen die Wiler besser ins Spiel. Nach einem Eckball, welchen sie kurz ausführten, flankte Valon Fazliu in den Strafraum und fand dort auf Höhe des Elfmeterpunktes den Kopf von Joël Schmied, der die Wiler Führung erzielte.

Vaduz kommt durch Traumtor zum Ausgleich

Von diesem Gegentreffer liessen sich die Vaduzer nicht aus dem Konzept bringen. Sie setzten die Wiler früh unter Druck und pflegten einen guten Spielaufbau. So kam nach etwas mehr als einer halben Stunde Pius Dorn am Strafraum zum Ball und wurde von keinem Wiler bedrängt. Er fasste sich ein Herz und traf mit einem sehr sehenswerten Schuss in die linke obere Ecke. So ging es mit einem Unentschieden in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Liechtensteiner die tonangebende Mannschaft. Die Wiler offenbarten viele Schwächen vor allem bei hohen Bällen, aber auch im Zweikampfverhalten. Weil sowohl Manuel Sutter als auch Nicolae Milinceanu freistehend vor dem Wiler Tor nicht trafen, hofften die Gäste weiterhin auf einen Punktgewinn. Just in dieser Druckphase der Vaduzer spielten die Wiler für einmal schnell über mehrere Stationen. Am Ende dieser Kombination war es Fazliu, der frei vor Torhüter Benjamin Büchel den Ball zum 2:1 ins Tor beförderte. Dieser Treffer war in jener Phase nicht ­absehbar gewesen. Aber auch durch diesen neuerlichen Rückstand liessen sich die Vaduzer nicht beirren. Weiterhin waren sie spielbestimmend. Als dann gut zehn Minuten vor Schluss Dominik Schwizer einen Freistoss von der linken Seite in den Strafraum trat, kam Denis Simani frei zum Kopfball und traf damit zum 2:2. Nach diesem Gegentreffer hatten die Wiler keinen Zugriff mehr aufs Spiel.

So geschah es, dass keine vier Zeigerumdrehungen später wieder Simani zur ersten Vaduzer Führung traf. Nach einem Eckball klärte Kastrijot Ndau nur ungenügend, wovon Simani profitierte und Kostadinovic überlupfte. Als Trainer Ciriaco Sforza mit der Einwechslung von Silvio auf zwei Stürmer umstellte, wurden die Wiler ausgekontert. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte der Vaduzer erreichte Mohamed Coulibaly, dieser lief allen Wilern davon und erzielte das vierte Vaduzer Tor. Wils Cheftrainer Sforza sagte, dass die Spieler enttäuscht seien aber man aus dieser Niederlage lernen werde. Die Wiler haben nun einige Arbeit vor sich, um sich am nächsten Sonntag gegen Chiasso wieder in ­alter Stärke zu zeigen.

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