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TURF: Gespannt, aber nicht nervös

Mit «Harry the Eagle» bestreitet die Thurgauerin Ella Muntwyler am Sonntag ihr erstes Pferderennen. Das soll aber erst der Anfang sein, sie hat noch Grosses vor.
Ralf Rüthemann
Die 16jährige Ella Muntwyler trainiert auf «Cherifos». Eines Tages will sie Jockey werden. (Bild: Donato Caspari)

Die 16jährige Ella Muntwyler trainiert auf «Cherifos». Eines Tages will sie Jockey werden. (Bild: Donato Caspari)

TURF. Jetzt hat sie das Mindestalter für Pferderennen erreicht: Ella Muntwyler aus Gerlikon tritt am kommenden Sonntag am Herbstmeeting Frauenfeld im Cup der jungen Reiter an und ist dabei die Allerjüngste. Die 16-Jährige startet auf dem fünfjährigen Wallach Harry the Eagle von den Neverland Stables. Sie will in erster Linie einen guten Eindruck hinterlassen. «Und ich hoffe, dass ich die Anweisungen meiner Trainer umsetzen kann.» Damit meint sie einerseits ihren Vater Urs Muntwyler und andererseits Trainer Philipp Schärer aus Elgg.

Fünffache Siegerin des Pony-Cups

Bis anhin hat Ella Muntwyler Ponyrennen bestritten und war jeweils mit Abstand die Beste. Seit 2011 hat sie fünfmal den Schweizerischen Pony-Cup gewonnen. Auf ihr erstes Rennen auf einem Pferd ist sie gespannt, aber nicht nervös, wie sie sagt: «Nervös sollte man auf keinen Fall sein.»

Pferde sind Ella Muntwylers Leben. Vor allem die Vollblüter faszinieren sie. Um Zeit mit ihren Lieblingstieren zu verbringen, muss sie nur das Haus verlassen und in den Stall daneben gehen – ausser wenn sie ihr Rennpferd vom kommenden Sonntag, Harry the Eagle, sehen will. Der Wallach lebt momentan bei Philipp Schärer in Elgg. Die junge Rennreiterin befindet sich schon ihr Leben lang rund um Pferde. Früher in Grüningen im Zürcher Oberland, seit drei Jahren in Gerlikon. Momentan absolviert sie eine Lehre bei den Bezirksämtern Frauenfeld, vorher besuchte sie die Frauenfelder Sekundarschule Auen und hatte dort bereits die Möglichkeit, den Stundenplan zu Gunsten ihrer grossen Leidenschaft anzupassen. In ihrem Leben dreht sich so ziemlich alles um die Pferde, und das soll auch so bleiben: «Ich will Jockey werden», sagt sie. Jockey wird, wer mindestens 50 Rennen gewonnen hat. «Aber am liebsten möchte ich natürlich noch mehr Rennen gewinnen.» Ganz wie ihr Vater, der über 250 Siege als Rennreiter und Trainer im Sattel hat. Und ihr grösster Wunsch ist es, irgendwann vom Sport leben zu können.

Taktik, Tempo und das Rennen lesen

Mit «Harry the Eagle» hat Ella Muntwyler auch schon trainiert. «Es ist aber nicht so, dass ich ihn gut kenne», sagt sie. Das sei aber auch nicht weiter schlimm, denn sie hat auch vor dem Rennen noch genügend Zeit für «Harry the Eagle». Danach geht es um Feinheiten: «Ich muss das Rennen lesen können, meine Taktik umsetzen, das Tempo spüren.»

Am Sonntag um 13.15 Uhr gilt es ernst, dann findet das Rennen im Cup der jungen Reiter über 2400 Meter statt. «Die Pferderennszene ist wie eine grosse Familie. Aber im Rennen, da bleiben wir harte Konkurrenten.» 53

pferderennen-frauenfeld.ch

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