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Trotz 0:2 in Genf bleibt Wil
Leader der Challenge League

Nach neun Spielen in Folge ohne Niederlage muss Wil auswärts gegen Servette als Verlierer vom Platz. In einer hart umkämpften Partie zeigen sich die Genfer effizienter und besiegen die Ostschweizer verdient mit 2:0.
Gianluca Lombardi, Genf
Wils Silvano Schäppi (vorne) gegen Sébastien Wüthrich. (Bild: Gianluca Lombardi)

Wils Silvano Schäppi (vorne) gegen Sébastien Wüthrich. (Bild: Gianluca Lombardi)

Servette startete fulminant und mit viel Tempo in die Partie. Die Wiler hatten in der ersten Viertelstunde kaum etwas entgegenzusetzen. Die Genfer agierten in dieser Phase aber auch oft überhastet und unpräzise.

Bis zum ersten Abschluss von Wil sollte es rund 20 Minuten dauern, dieser schien aber für einen Wendepunkt zu stehen. Fortan gaben die Gäste den Ton an. Immer wieder drängten sie die Genfer zu Fehlern im Aufbauspiel und kamen so zu guten Tormöglichkeiten. Die beste Chance vergab Silvio nach einer flachen Her­eingabe von Ivan Audino. Das hätte die Führung für die Wiler sein können, wenn nicht gar ­müssen.

Chancenverwertung als Schlüssel zum Erfolg

Weil aber auch Sandro Lombardi und Magnus Breitenmoser im Abschluss sündigten, wurden die Wiler bestraft. Kurz vor der Pause fand eine Flanke den Kopf von Sébastien Wüthrich, welcher Servette mit 1:0 in Führung brachte. Der zweite Durchgang gestaltete sich deutlich ruhiger. Die Gäste aus Wil taten sich schwerer. Zwar begegneten sie den Genfern weiterhin auf Augenhöhe, bekundeten aber Mühe beim Herausspielen von guten Torchancen. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Nias Hefti, er brachte aber aus kurzer Distanz zu wenig Druck hinter den Ball. Die besseren Möglichkeiten besassen nun die Romands, welche in der Nachspielzeit verdient auf 2:0 erhöhten. Captain Nick von Niederhäusern fasste das Gezeigte treffend zusammen: «Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir konnten unsere Chancen aber leider nicht nutzen.» Auch Trainer Konrad Fünfstück pflichtete ihm bei: «Wir haben vor dem Spiel angesprochen, dass die Effizienz wohl entscheidend sein wird.» Trotz der Niederlage steht Wil weiterhin auf dem ersten Platz in der Tabelle der Challenge League. Doch diese präsentiert sich enger denn je, die Plätze eins bis sechs sind nur gerade durch drei Punkte getrennt.

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