Transfercoup: Ex-FCSG-Spieler Dejan Janjatovic läuft ab sofort für den SC Brühl auf

Der SC Brühl überrascht am Freitagvormittag mit einer Transfermeldung: Der 26-jährige Dejan Janjatovic, der mit dem FC St.Gallen dereinst in der Europa League auflief, wird künftig für die Brühler spielen. Zuletzt stand er in Polen unter Vertrag.

Sergio Dudli
Drucken
Teilen
Dejan Janjatovic spielte vier Jahre lang für den FC St.Gallen. (Bild: pd)

Dejan Janjatovic spielte vier Jahre lang für den FC St.Gallen. (Bild: pd)

Zwei Wochen vor dem Saisonstart hat der SC Brühl auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Mit Dejan Janjatovic kommt ein neuer Mittelfeldspieler, der in der Ostschweiz kein Unbekannter ist. Der Serbe spielte zwischen 2012 und 2016 für den FC St.Gallen. Dabei lief er auch in der Europa-League-Saison auf, als die St.Galler unter anderem gegen Valencia und Swansea antraten.

Janjatovic wird gemäss Clubangaben bereits am Samstag an einem Turnier in Winterthur seine Premiere im Trikot der Brühler geben.

Der 26-Jährige hat eine bewegte Laufbahn hinter sich. In seiner Juniorenzeit spielte Janjatovic in der Nachwuchsabteilung des FC Bayern München. In dieser Phase absolvierte er auch einige Länderspiele für die deutsche Nachwuchsnationalmannschaft. Im Sommer 2011 schloss er sich dem FC Getafe in Spanien an. Als der Durchbruch ausblieb, wechselte er auf die Saison 2011/2012 hin zum FC St. Gallen. 

Kurzes Gastspiel in Polen

Für die Ostschweizer bestritt Janjatovic in den folgenden vier Jahren über 100 Pflichtspiele. Im Frühjahr 2016 verliess er den FC St.Gallen und ging nach Vaduz. Nach eineinhalb Jahren in Liechtenstein war er ab Sommer 2017 mehrere Monate vereinslos, ehe er sich Termalica in Polen anschloss.

Seit knapp einem Jahr war Janjatovic, der in Brühl das Trikot mit der Nummer 27 tragen wird, erneut ohne Club. Der SC Brühl startet in zwei Wochen zur Rückrunde in der Promotion League. Die St. Galler belegen derzeit den 10. Rang.

Begnadetes Schlitzohr

In der Nachwuchsabteilung von Bayern München war Dejan Janjatovic der beste Spieler seines Jahrgangs. Doch dann folgte der Knick. In St. Gallen ist der 20-Jährige auf gutem Weg, seine Karriere neu zu lancieren.
Patricia Loher/Markus Zahnd