TRANSFERCOUP: Eine echte Nummer eins

Hockey Thurgau verpflichtet Janick Schwendener und setzt damit wieder auf eine klare Rollenverteilung im Tor.

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Janick Schwendener bleibt bis 2019 beim NLB-Eishockeyclub Thurgau. (Bild: Mario Gaccioli)

Janick Schwendener bleibt bis 2019 beim NLB-Eishockeyclub Thurgau. (Bild: Mario Gaccioli)

Dieser Transfer kann Hockey Thurgau bare Punkte wert sein. Die Ostschweizer nahmen Goalie Janick Schwendener für die kommenden zwei Saisons unter Vertrag. Bereits in dieser Saison gehörte der 24-jährige Bündner zum Kader des NLB-Clubs, als er für das Qualifikationsende und das Playoff von Ligakonkurrent Rapperswil-Jona ausgeliehen wurde. Schwendener hätte bei den St. Gallern noch einen Vertrag bis Ende Saison 2017/18 gehabt, doch einigten sich Thurgau, Rapperswil-Jona und der Torhüter nun auf einen Wechsel.

Schwendener sehnt sich nach Konstanz

«Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung», sagt Schwendener, der nach seinen Aus­bildungsjahren beim HC Davos 2014 schon einmal Richtung Thurgau ausgezogen war und von dort den Sprung in die NLA geschafft hatte. Jedoch wurde der Goalie weder als Backup bei Bern noch zuletzt als Tandem mit Michael Tobler beim NLB-Club Rapperswil-Jona glücklich. «Nun hoffe ich, wieder einmal eine konstant gute Saison zeigen zu können», sagt Schwendener.

Mit Tim Bertsche ist das Goalieduo komplett

Für Patrick Bloch, den Geschäftsführer von Hockey Thurgau, ist Schwendener ein Wunschtransfer, um den sich der Club sehr bemüht hatte. Zustande gekommen sei der Deal aber nur, weil alle einen Schritt aufeinander zu­gekommen seien. Schwendener wird bei Thurgau die Nummer eins sein. Als Backup haben die Ostschweizer bereits Tim Bertsche von den Elite-Junioren des NLA-Clubs Zug verpflichtet. Damit kehren die Thurgauer zu einer deutlichen Rollenverteilung im Tor zurück. (mat)