Tramezzani locken neue Aufgaben

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Fussball Lugano und Trainer Paolo Tramezzani gehen getrennte Wege. Gestern wurde der Vertrag, der noch bis Juni 2019 gelaufen wäre, offiziell aufgelöst. «In lediglich sechs Monaten habe ich erreicht, wofür ich mir eigentlich zwei Jahre vorgenommen hatte», sagte Tramezzani. Er hatte die Tessiner in der Winterpause als Nachfolger von Andrea Manzo auf Platz acht liegend übernommen, legte mit seiner Mannschaft aber eine Rückrunde hin, die kaum einer für möglich gehalten hatte. Einzig Meister Basel holte in der zweiten Saisonhälfte mehr Punkte als Lugano. Am Ende resultierte Rang drei. Nun locken ihn neue Aufgaben, denn in Lugano dürfte eine weitere Steigerung nur schwer möglich sein. Sion scheint neben Novara oder Chievo die wahrscheinlichste Option für den 46-jährigen Italiener. Als Nachfolger von Tramezzani ist in Lugano der frühere GC-Coach Pierluigi Tami einer der Kandidaten, aber auch Francesco Guidolin, früher Coach bei Udinese, oder Stefano Vecchi, Trainer der zweiten Mannschaft von Inter Mailand, sollen im Gespräch sein. (sda)