Titelgewinn im Viererbob

Zum zweitenmal nach 2014 wird der Schlattinger Bob-Anschieber Fabio Badraun Schweizer Meister im Viererbob. Diesmal im Schlitten von Rico Peter.

Daniel Badraun
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Simon Friedli, Thomas Amrhein, Fabio Badraun und Pilot Rico Peter bei der Siegerehrung. (Bild: pd)

Simon Friedli, Thomas Amrhein, Fabio Badraun und Pilot Rico Peter bei der Siegerehrung. (Bild: pd)

BOB. Nach dem Rücktritt von Gregor Baumann am Ende der Olympiasaison wechselte Fabio Badraun ins Team des Aargauers Rico Peter. Eine andere Startmöglichkeit für den Weltcup gibt es nicht, denn Beat Hefti fährt ab dieser Saison nicht mehr mit dem Viererbob. Bei nur einem Weltcup-Team mit dem grossen Schlitten wächst die Konkurrenz unter den Anschiebern. Eine Entzündung im Fuss warf Badraun zurück. Doch am Wochenende reichte es für den SM-Titel.

Einsatz auf der Heimbahn

Bedingt durch den Schneemangel konnte die Natureisbahn von St. Moritz erst am 29. Dezember eröffnet werden. Am 2. und 3. Januar fanden dann die Schweizer Meisterschaften der Bobfahrerinnen und Bobfahrer statt. Am Freitag wurden die Rennen mit dem kleinen Schlitten durchgeführt. Badraun startete zusammen mit Nachwuchspilot Jürg Rohr und verhalf diesem zu guten Startzeiten. Nach guten Trainingsresultaten schaute aber nur ein siebter Rang heraus, denn Rohr hatte beim Kufenpoker auf die falschen Eisen gesetzt.

Bei den Damen gab es einen Doppelsieg für den Bobclub Frauenfeld. Edith Burkard/Ariane Walser gewannen das Duell gegen die Altmeisterin Sabina Hafner, die mit Käthi Suter am Start war.

Starke Leistung im Vierer

Am Samstag fanden die Rennen mit dem grossen Schlitten statt. In der Besetzung Rico Peter/Fabio Badraun/Simon Friedli/Thomas Amrhein liess die Mannschaft des Bobclubs Zürichsee die Konkurrenz bereits am Start förmlich stehen. 5,07 und 5,10 waren die Spitzenzeiten für die ersten 50 Meter. Auch in der Bahn kam niemand an den Aargauer heran. Mit einem Vorsprung von 1,37 Sekunden wurde Altmeister Martin Galliker distanziert, bei den Fahrten gab es Spitzengeschwindigkeiten von gut 146 Stundenkilometern.