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Thurgaus Gegner

SC Rapperswil-Jona

Kein NLB-Club hat ein so breites, bis in die hintersten Positionen stark besetztes Kader wie die St.Galler. Das kommt nicht von ungefähr. Die Lakers bestreiten ihre dritte Saison in der NLB seit dem Abstieg 2015. Und kehren sie nicht ins Oberhaus zurück, muss das Budget entscheidend gekürzt und die Zukunft hinterfragt werden. Zweimal verlor Rapperswil-Jona zuletzt den NLB-Final, 2016 gegen Ajoie und 2017 gegen Langenthal. In dieser Saison wird Trainer Jeff Tomlinson erstmals so richtig den Erfolgsdruck spüren.Tipp: 1.

EHC Olten

Die Solothurner haben den Anspruch, bald in der höchsten Liga zu spielen. Mit dem NLA-Goalie Simon Rytz – er wechselte von Biel zu Olten – wurde eine Schlüsselposition verstärkt. Den Liga­konkurrenten Ajoie und Thurgau luchsten sie die wertvollen B-Lizenz-Spieler Stanislav Horansky beziehungsweise Silvan Wyss ab. Die Amerikaner Tim Stapleton und Ryan Vesce werden eine Bereicherung sein. Stapleton spielte 2016/17 für Spartak Moskau und Färjestad.Tipp: 2.

SC Langenthal

Der NLB-Meister setzt in dieser Saison auf dieselben Teamstützen: Goalie Marco Mathis aus der Kaderschmiede des HC Davos sowie die beiden Kanadier Brent Kelly und Jeff Campbell. Alleine damit sind die Berner Anwärter auf einen Spitzenplatz. Mit Per Hanberg steht jedoch ein neuer Cheftrainer an der Bande. Der 50-jährige Schwede coachte vergangene Saison Karlskrona in der höchsten schwedischen Liga und löste in Langenthal Meistertrainer Jason O’Leary ab, der zu Servette in die NLA wechselte. Wie geht die Mannschaft damit um?Tipp: 3.

HC Ajoie

Wie viel zwei gute Ausländer in der NLB ausmachen, dafür sind die Jurassier der beste Beweis. Die Kanadier Jonathan Hazen und Philip-Michael Devos realisierten in den vergangenen zwei Saisons sagenhafte 392 Skorerpunkte und führten die Jurassier 2016 zum Meistertitel. Ajoie kann auch in der neuen Saison Spektakel bieten, zumal die Offensive dank der Neuzugänge Melvin Merola (Martigny), Philipp Wüst (Olten) und Reto Schmutz (Rapperswil-Jona) weiter verstärkt wurde.Tipp: 4.

HC La Chaux- de-Fonds

Die Neuenburger haben mit Adam Hasani (Servette), Laurent Meunier (Fribourg) und Devin Muller (Olten) zwar drei ihrer fünf besten Skorer der vergangenen Saison verloren. Entscheidend wird aber vor allem sein, ob Goalie Tim Wolf aus der Zürcher Lions-Organisation nach dem Abgang von Remo Giovannini (Bordeaux/FRA) der erhoffte Rückhalt sein wird. Es stehen die Positionen von Trainer Alex Reinhard und Sportchef Christian Weber auf dem Spiel.Tipp: 5.

EHC Visp

Wie Olten zählen auch die Walliser auf zwei neue amerikanische Stürmer. Mark van Guilder und Dan Kissel spielten in der vergangenen Saison in Norwegen für die Stavanger Oilers und realisierten in 59 Partien 177 Skorerpunkte (76 Tore). Brillieren die beiden auch in der Schweiz, ist für Visp und den neuen Trainer Matti Alatalo einiges möglich. Mit dem Davoser Ruben Rampazzo, zuletzt bei Thurgau Aushilfe, wurde in der Vertei­digung Wasserverdrängung verpflichtet. Grosser Schwachpunkt: In Visp ist es hinter den Kulissen nicht ruhig geworden.Tipp: 7.

EVZ Academy

Obwohl der NLA-Club Zug mit der Academy primär ausbilden will, hat der neue schwedische Trainer Stefan ­Hedlund die Vorgabe, sein Team ins NLB-Playoff zu führen. Mit einem Altersdurchschnitt von nicht einmal 20 Jahren hat seine Equipe eigentlich kein Gesicht. Eigentlich. Denn nebst dem 20-jährigen schwedischen Stürmer Philip Rondahl gehört auch der langjährige NLA-Profi Josh Holden zum Kader der EVZ Academy. Damit kommt auch das Spektakel nicht zu kurz.Tipp: 8.

EHC Winterthur

Als Neuling entzückten die Zürcher vergangene Saison die NLB. Zu Beginn der Saison stand Winterthur lange als Leader da, ehe der tiefe Fall begann. Michel Zeiter durfte seinen Trainerposten dennoch behalten und strebt erneut die erste Playoff-Qualifikation an. Schwer zu glauben, dass dies mit nur einem Ausländer, dem 30-jährigen slowakischen Center Marek Zagrapan, gelingt. Im Tor von Klotens Partnerteam steht der Frauenfelder Remo Oehninger. Stürmer Tim Wieser gehörte vergangene Saison noch Thurgau an.Tipp: 9.

GCK Lions

Das Farmteam der ZSC Lions hat nach dem letzten Platz 2016/17 etwas gutzumachen. Mit dem 34-jährigen Kanadier Pascal Pelletier und dem 28-jährigen Amerikaner Ryan Hayes stehen zwei neue Ausländer im Kader. Pelletier, von 2010 bis 2013 Captain des NLA-Clubs Langnau, weist die Erfahrung aus fast 100 KHL-Partien auf. Hayes spielte zuletzt in Norwegen und Schottland. Den Sprung ins NLB-Team schaffte Rihards Puide. Der lettische Nationalspieler mit Schweizer Lizenz wechselte 2013 von den Pikes zu den Lions.Tipp: 10.

Ticino Rockets

Das Farmteam der NLA-Clubs Ambri-Piotta und Lugano steigt in seine zweite Saison. Es hatte 2016/17 einen schwierigen Start in der zweithöchsten Liga, nahm gegen Ende der Saison aber Fahrt auf. Eine Bereicherung für die Liga werden die Tessiner auch in diesem Winter kaum sein. Spannend ist jedoch die Besetzung der Goalieposition mit dem 21-jährigen Schweiz-Kanadier Connor Hughes (Ambri) und dem gleichaltrigen Österreicher Stefan Müller (Lugano), der fünf Jahre im Nachwuchs der Pikes Oberthurgau spielte.Tipp: 11.

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