Thurgauer Kanuten erfolgreich

KANU. Die Romanshorner Kanuten Nicole Rutishauser und David Gubser starteten in Mantova (It) mit unterschiedlichen Resultaten in die neue Saison.

Peter Gubser
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Nicole Rutishauser (Bahn 7) mit der Schaffhauserin Ramona Haslebacher in Mantova. (Bild: Peter Gubser)

Nicole Rutishauser (Bahn 7) mit der Schaffhauserin Ramona Haslebacher in Mantova. (Bild: Peter Gubser)

Im November beginnen die Kanuten mit dem Wintertraining und der Vorbereitung der neuen Saison. Zahllose Trainings auf dem Wasser und im Kraftraum werden aufgelockert durch Joggingrunden und Biketouren. Rutishauser war dazu in Italien, Kroatien und Slowenien, Gubser in Kalifornien und Florida. In Tests konnte der Formstand überprüft werden, doch erst jetzt bei den ersten Rennen bekam sie die Antwort für ein halbes Jahr Arbeit.

Beide Thurgauer Kanuten waren mit weiteren Mitgliedern des Schweizer Nationalkaders in Mantova in Norditalien. Nicole Rutishauser ging sowohl im Kajak-Einer wie im -Zweier an den Start. Im Zweier mit der Schaffhauserin Ramona Haslebacher, wo sie im Final über 500 Meter den guten fünften Rang belegten. Im schwächer besetzten Zweier über 200 Meter belegten sie Rang vier. Im Einer qualifizierte sich Rutishauser auch über 500 Meter für den Final und belegte da den achten Rang. Über 200 Meter schied sie im Vorlauf aus.

Ein guter Finallauf über 1000 Meter war das erklärte Ziel dieses Wettkampfs von David Gubser. Nach einem ungefährdeten Sieg im Vorlauf qualifizierte er sich im Halbfinal mit einem dritten Rang für den Final. Da kam es zum Duell um das schnellste Schweizer Boot mit dem für Rapperswil startenden Nidwaldner Fabio Wyss auf den Bahnen 1 und 2. Mit einem fulminanten Start setzte sich Gubser an die Spitze des ganzen Feldes. Bis zur Mitte des Rennens holte Wyss aber auf und überholte ihn. 200 Meter vor dem Ziel zog Gubser nochmals an, doch Wyss konterte und entschied das Duell für sich, allerdings hinter den mittlerweile führenden Serben und Slowenen.

Im Sprint über 200 Meter wurde Gubser ebenfalls vierter im Halbfinal, was aber nur für den B-Final reichte. Trotzdem war er da der schnellste Schweizer und empfahl sich für weitere internationale Aufgaben.

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