Thurgau verliert das Spiel in Unterzahl

EISHOCKEY. Die Saison 2015/16 beginnt für den NLB-Club Thurgau mit einer deutlichen 2:5-Heimniederlage gegen La Chaux-de-Fonds. Ein Zwischenspurt im Mitteldrittel reicht den Neuenburger Gästen, um die Ostschweizer entscheidend zu distanzieren.

Matthias Hafen
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Ein Zwischenspurt im Mitteldrittel reicht den Neuenburger Gästen, um die Ostschweizer entscheidend zu distanzieren. (Bild: SPORTS-MEDIA.ch)

Ein Zwischenspurt im Mitteldrittel reicht den Neuenburger Gästen, um die Ostschweizer entscheidend zu distanzieren. (Bild: SPORTS-MEDIA.ch)

Diesen Saisonstart hatte sich Thurgaus Trainer Christian Weber anders vorgestellt. Er wusste, dass La Chaux-de-Fonds zu den besten NLB-Mannschaften dieser Saison zählt. Und er wusste, dass für einen Auftaktsieg alles zusammenstimmen musste. Insofern ist die Niederlage keine Überraschung. Ein bisschen mehr Gegenwehr seiner eigenen Equipe hätte er sich aber schon erhofft.

Die Ostschweizer verloren die Begegnung quasi auf der Strafbank. Nicht dass sich die Thurgauer übermässig undiszipliniert verhalten hätten. Die Gäste aus dem Neuenburger Jura wurden gar doppelt so oft bestraft wie das Heimteam. Doch während die Thurgauer ihre Powerplays nur selten zu nutzen wussten, münzten die Chaux-de-Fonniers jede Thurgauer Strafe in einen Treffer um. So viel zur Effizienz der beiden Teams.

In Führung dank McGrath
Ganz ohne Chance blieb Webers Mannschaft nicht. Dank des Powerplaytors des neuen Kanadiers Evan McGrath ging Thurgau in der dritten Minute gar in Führung. Und selbst nach dem ersten Drittel, das 1:1 endete, sah es noch erfolgversprechend aus für die Ostschweizer.

Zwei Gegentore in 36 Sekunden
Mit zwei Toren innert 36 Sekunden brach La Chaux-de-Fonds zu Beginn des Mitteldrittels den Thurgauer Widerstand. Die früheren NLA-Profis Robin Leblanc und Jérôme Bonnet erzielten die Treffer zum 2:1 beziehungsweise 3:1. Und als nur vier Minuten später der Kanadier Benoît Mondou auf 4:1 erhöhte, war es um das Heimteam geschehen. Kevin Rohners 2:5 im Schlussdrittel hatte so nur noch statistischen Wert.

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